Archiv des Autors: Oliver Reisberger

Groß Grönauer SPD Ortsverein begrüßt den Abschiebestopp abgelehnter afghanischer Asylbewerber.

Ralf Johannesson, 1. Vorsitzender SPD Groß Grönau

Ralf Johannesson, 1. Vorsitzender SPD Groß Grönau

von Ralf Johannesson

Die Entscheidung der schleswig-holsteinischen Regierung, die Rückführung abgelehnter afghanischer Asylbewerber in deren Heimatland vorläufig auszusetzen, wird von der SPD Groß Grönau begrüßt. Dies ist in unseren Augen eine humane und richtige Entscheidung, für die wir in einem Brief dem Ministerpräsidenten und seiner Regierungsmannschaft unseren Dank ausgedrückt haben.

Denn uns haben die Angaben der UN über die mangelnde Sicherheitslage in Afghanistan überzeugt.

Afghanistan ist danach derzeit kein sicheres Land. Nicht nur, dass die Menschen dort in ständiger Angst vor Gewalt und Terror  leben, hat uns doch insbesondere die Zahl der getöteten Kinder erschüttert. So wurden dort im Jahr 2016 über 3500 Kinder getötet; Kinder, die sich am wenigsten schützen können.

Dieser Rückführungsstopp darf  aber keinesfalls für die Personen gelten, die als Sozialbetrüger, Gefährder oder Straftäter überführt wurden  und / oder denen die Vorbereitung terroristischer Anschläge nachgewiesen wurde. Diese Personen sind so schnell wie möglich zurückzuführen.

 

Verkehrssicherheit in Groß Grönau

von Christian Kniesel

Es wurde in der Vergangenheit immer wieder von Mitbürgern/inen festgestellt und an uns herangetragen, dass in Groß Grönau innerhalb der Wohngebiete zwar „Tempo 30 Zonen“ eingerichtet sind, dass die damit verbundene Geschwindigkeitsbegrenzung von den motorisierten Verkehrsteilnehmern jedoch leider häufig nicht eingehalten wird. Dies wurde ganz besonders in den Straßen Lärcheredder, Rehhagen, Tannenredder, Am Sonnenberg oder auch in der Berlinerstraße zu beobachtet.

Der Bau- und Wegeausschuss der Gemeinde Groß Grönau hat sich Ende 2015 daher entschlossen eine Arbeitsgruppe einzurichten die sich mit einem neuen Verkehrskonzept befassen soll. Die Arbeitsgruppe hat mittlerweile drei Ortsbegehungen durchgeführt und festgelegt in welchen Bereichen konkrete Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung durchgeführt werden sollen. Geplante Maßnahmen sind dabei z.B.:

  • Rot markierte Querung des Fahrrad- bzw. Fußweges an den Einmündungen von den Wohngebieten auf die Ratzeburger Allee
  • Fahrbahnverengungen in den „Tempo 30 Zonen“ wo dies möglich und zulässig ist
  • Geschwindigkeitsüberwachung

Dieser Maßnahmenkatalog wurde im Rahmen der Sitzung des Bau- und Wegeausschusses vom 02.03.2017 Herrn Bolbach als Mitarbeiter des Ordnungsamtes des Amtes Lauenburgische Seen vorgestellt. Herr Bolbach hat dabei betont, dass die Gemeinde Groß Grönau Maßnahmen zur Verkehrsregulierung nicht selbstständig beschließen und durchführen kann sondern dass dazu die Zustimmung der  zuständigen Behörden benötigt wird. In einer weiteren Sitzung der Arbeitsgruppe soll daher nun ein schriftlicher Antrag formuliert werden, gerichtet an die zuständige Verkehrsaufsicht des Kreises Herzogtum Lauenburg und das Ordnungsamt des Amtes Lauenburgische Seen.

 

Aufruf an Jugendliche zur Mitarbeit in einer demokratischen Partei

von Karin Moßner

Massenverhaftungen in der Türkei, Angriffe auf Umweltaktivisten in Lateinamerika, Verfolgung von Minderheiten in Myanmar

„Viele Regierungen und politische Gruppierungen erklären Kritiker pauschal zu Feinden, denen Rechte abgesprochen werden dürfen“, so lautet das Statement eines Amnesty-International-Sprechers in den Lübecker Nachrichten vom 23.02.2017.

Sind diese und andere Menschenrechtsverletzungen nicht Gründe, sich für eine demokratische Partei, deren Programm und Ziele einzusetzen? Sie auch kritisch zu hinterfragen?

Es geht um Ihre Zukunft und die Ihrer Kinder, Enkel ……. Veränderungen, die man verhindern will oder für die man sich einsetzen möchte, kann man durch aktives, demokratisches Handeln und Gestalten – nicht nur durch verbale Kritik – bewirken.

Für den Erhalt unserer Polizeistation

Schon vor einigen Wochen verdichteten sich die Informationen, dass im Zuge der Neuorganisation der Polizeidirektion Ratzeburg die Polizeistation Groß Grönau zur Disposition stehen sollte. Der Bürgermeister unserer Gemeinde, Eckhard Graf, hat daraufhin gemeinsam mit der Gemeindevertretung eine Unterschriftenaktion zum Erhalt unserer Polizeidienste auf den Weg gebracht.

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Wie sich jetzt zeigt, war die Unterschriftenaktion mehr als richtig und wichtig. Den nunmehr ist klar, die Schließung ist offensichtlich beschlossene Sache. Die Planstellen unserer Polizeibeamten sollen nach Berkenthin verlagert werden“, erklärt Eckhard Graf.

„Wenn wir das Blatt noch mal wenden wollen, dann ist jetzt der Zeitpunkt. Wir haben gute Argumente und die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger aus Groß Grönau“, beschreibt Christian Kniesel, Fraktionsvorsitzender der SPD in der Gemeindevertretung, die Situation.“

Mit einem Info-Stand vor unserem Einkaufszentrum wurden deshalb von der SPD nochmals Unterschriften zum Erhalt der Polizeistation gesammelt. „Die Resonanz war super. Viele Bürgerinnen und Bürger haben sich auf unseren Unterschriftenlisten eingetragen und sich so für den Erhalt eingesetzt,“so Ralf Johannesson, SPD Vorsitzender in Groß Grönau.

Für die SPD ist klar, dass eine polizeiliche Vertretung in einer so großen Gemeinde wie Groß Grönau notwendig ist. Die Bürgerinnen und Bürger können so direkt und unmittelbar zur Polizei Kontakt aufnehmen und auch Schule, Kindergarten, Feuerwehr sowie alle anderen Vereine und Verbände können auf die Polizei vor Ort zählen.  

Eckhard Graf

Eckhard Graf

Wilfried Schmidt, Karin Moßner

Wilfried Schmidt, Karin Moßner

 

 

 

SPD für Erhalt der Polizeistation in Groß Grönau

Vor dem Hintergrund knapper werdender Haushaltsmittel plant die Polizeidirektion Ratzeburg, den eigenen Direktionsbereich umzustrukturieren. Ergebnis dieser Umstrukturierung soll u.a. die Schließung der Polizeistation in Groß Grönau sein. Mit der gleichzeitig geplanten Schließung der Polizeistation in Sterley zieht sich die Polizei komplett aus dem Amt Lauenburgische Seen zurück. Die Planstellen der Polizei in Sterley sollen nach Ratzeburg, die aus Groß Grönau nach Berkenthin verlagert werden.

Entgegen der Festestellung der Polizeiführung, dass mit dieser Umstrukturierung die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger gestärkt würde, ist mit dieser Konsolidierungsmaßnahme ein Rückzug aus dem ländlichen Raum und damit tatsächlich eine Verschlechterung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung verbunden.

Je weiter sich die Polizei aus dem ländlichen Raum zurückzieht, desto weiter und länger werden die Wege für Hilfe suchende Bürgerinnen und Bürger. Die Verwurzelung der Polizeibeamten vor Ort sichert einen niedrigschwelligen Zugang zur Polizei. Man kennt sich im Ort, man vertraut sich. Der Polizist im Ort ist eine Institution. Die Bedeutung einer bürgernahen Polizeistation im ländlichen Raum kann im Hinblick für das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Weiteren Überlegungen, den Bereich des Kreises Herzogtum Lauenburg, der nördlich der Autobahn 20 liegt (das ist im Wesentlichen Groß Grönau), möglicherweise durch das 4. Polizeirevier Lübeck (Possehlstraße), Polizeistation Hochschulstadtteil, betreuen zu lassen ist entgegenzuwirken. Eine städtisch geprägte Polizeidienststelle kann die Sicherheitsbedürfnisse im ländlichen Raum weniger gut bedienen als eine ländlich geprägte Polizeiarbeit. Es ist zu verhindern, dass nur noch der Notruf-Bedarf gedeckt wird.

Groß Grönau ist mit rd. 3.600 Einwohnerinnen und Einwohnern eine große Gemeinde. In Groß Grönau versorgt die Außenstelle des Amtes Lauenburgische Seen die Einwohnerinnen und Einwohner -nicht nur aus Groß Grönau- mit öffentlichen Dienstleistungen. Polizei und Verwaltung am selben Standort bedeuten kurze Wege in der Zusammenarbeit.

Die SPD Groß Grönau setzt sich für eine dezentrale und damit bürgernahe Organisation des Polizeistrukturen im ländlichen Raum ein. Sparmaßnahmen auf Landesebene sowie Haushaltskonsolidierung auf Kosten der Sicherheit der Menschen ist abzulehnen. Wir fordern den Erhalt der Polizeistation in Groß Grönau.

von Eckhard Graf

Sport-, Jugend- und Gemeinschaftshaus Groß Grönau

Im Zuge der Planungen zum neuen Sport-, Jugend- und Gemeinschaftshauses  ist von der Gemeinde Groß Grönau der Bebauungsplan Nr. 27 aufgestellt worden. Der Bebauungsplan  Nr. 27 soll den Sportplatz mit seinen Nutzungen  planungsrechtlich auf Dauer abzusichern. Die dazu vom BSK Bau+Stadtplaner Kontor ausgearbeitete Satzung wurde im Rahmen zweier öffentlicher Auslegungen der Gemeinde vorgestellt. Vorgebrachte Einwendungen von betroffenen Personen und Institutionen wurden in die Satzung mit den zugehörigen Planunterlagen eingearbeitet, so dass in der Sitzung der Gemeindevertretung vom 10.03.2015 die Verabschiedung des Bebauungsplans Nr. 27  erfolgen konnte.  Auf Grundlage dieses Bebauungsplans und den bereits bestehenden Planungen zum neuen Sport-, Jugend- und Gemeinschaftshauses ist nun von der Gemeinde Groß Grönau beim zuständigen Kreis Herzogtum Lauenburg der Antrag auf eine Baugenehmigung gestellt worden. Die Erteilung der Baugenehmigung wird bis Ende Juni 2015 erwartet.

Um den eng gesteckten Zeitrahmen, bis zur Fertigstellung des Sport-, Jugend- und Gemeinschaftshauses, einhalten zu können sind bis zum Vorliegen der Baugenehmigung schon vorbereitende Maßnahmen eingeleitet worden. So sind im März 2015 am alten Sportlerheim mögliche Nistplätze für Fledermäuse mit Bauschaum verschlossen worden, der Abbruch konnte so am 9. Juni 2015 wie geplant erfolgen.

Auf dem vorgesehenen Bauareal sind Mitte Mai vorhandene Ver- und Entsorgungsleitungen durch Probebohrungen sondiert und mit dem zukünftigen Bedarf abgeglichen worden. Erforderliche Verlegungs- und Ergänzungsarbeiten wurden in den darauf folgenden Tagen durchgeführt.

Um den Sportbetrieb nach der Sommerpause weiterführen zu können wurden 6 Container vor dem Sportplatz als provisorische Umkleiden aufgestellt. Die Sanitäranlagen der Grönauhalle werden, soweit es die bestehende Belegung zuläßt, in der Bauphase mit genutzt.

Mit den Rohbauarbeiten und somit dem eigentliche Baubeginn des Sport-, Jugend- und Gemeinschaftshauses soll Mitte September 2015 begonnen werden.

 ein Beitrag von Christian Kniesel

Eine vergnügliche Himmelfahrts-Fahrradrallye

19 Fahrrad-Gruppen mit über 60 Radlern gingen am Himmelfahrtstag an den Start im Wettstreit um den „Roten Lenken“. Das Wetter spielte mit und Christian Kniesel hatte für die Teilnehmer eine anspruchsvolle und kurzweilige Aufgabenstellung erarbeitet. Es galt somit nicht nur 22 Radkilometer  zu absolvieren, sondern auch die genaue Route zu bestimmen und die gestellten Fragen richtig zu beantworten. Ein Sudoku am Schluss war dann nur noch eine kleine Hürde.Fahrradrallye 2015 Sieger
Am Zielpunkt Waldschule erwartete die Teilnehmer dann  zur Kräftigung und Stärkung frisch Gegrilltes. Unseren Grillmeistern Hartmut Relling und Wilfried Schmidt einen herzlichen Dank für ihren Einsatz. Beim anschließenden gemütlichen Miteinander und bei Kaffee und selbstgebackenen Kuchen (Danke an die Spenderinnen) konnte die Zeit bis zur erwartungsvollen Bekanntgabe des Siegerteams vergnüglich genutzt werden.

Nach Auswertung aller Gruppen war das Ergebnis eindeutig. Gewonnen hat dieses Jahr die Gruppe „Nichtswissende“. Ralf Johannesson, Ortsvereinsvorsitzender,  beglückwünschte die strahlende Siegergruppe und überreichte den obligatorischen   „Roten Lenken“. Bis zum Himmelfahrtstag im nächsten Jahr bleibt er im Besitz der Siegergruppe. Dann geht es wieder los zu unserer Fahrradrallye und den Wettstreit um den „Roten Lenker“.

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2015 kann beginnen – Der Neujahrsempfang der SPD Groß Grönau

 

Oliver Reisberger, Ralf Johannesson

Oliver Reisberger, Ralf Johannesson

Er hat eine lange Tradition. Der Neujahrsempfang der SPD Groß Grönau läutet das neue Jahr in unser Gemeinde ein. Ortsvereinsvorsitzender Ralf Johannesson und sein Stellvertreter Oliver Reisberger konnten auch in diesem Jahr zahlreiche Gäste begrüßen. „Wir freuen uns jedes Jahr auf unsere Gäste. Auf die vielen Aktiven aus unseren Vereinen und den anderen Parteien genauso wie auf die Bürgerinnen und Bürger, die an unserem Gemeindeleben Interesse zeigen. Alle sind herzlich willkommen“, so kommentieren Ralf Johannesson und Oliver Reisberger das Leitmotto des Neujahrsempfanges.

In seiner Begrüßungsrede stellte Ralf Johannesson fest: „2014 war für Groß Grönau ein gutes Jahr. Viele Projekte in unserer Gemeinde konnten abgeschlossen werden. Zu erinnern ist an den Ausbau der Waldschule, der Umbau des Feuerwehrgerätehauses sowie die Inbetriebnahme des neuen Einsatzfahrzeugs. Aber auch neue Vorhaben sind auf einem guten Weg, so das Großprojekt des Sport-, Jugend- und Gemeinschaftshauses, das 2015 in die Realisierung geht.“

Eckhard Graf, Ralf Johannesson

Eckhard Graf, Ralf Johannesson

In seinen Eingangsworten nahm Ralf Johannesson auch Bezug auf die schrecklichen Ereignisse in Frankreich. Unsere Anteilnahme und Solidarität geht auch von Groß Grönau aus nach Frankreich.

Vor diesem Hintergrund war der Wunsch vieler Gäste, dass unser gemeindliches Leben weiterhin durch ein friedliches Miteinander, Toleranz und Respekt vor anderen Menschen geprägt sein soll. In 2015 wird es wieder viele Gelegenheiten geben, dies unter Beweis zu stellen.

Ein Beitrag von Birgit Wille

Schnelles Internet bald auch in Groß Grönau

Eckhard Graf

Der Amtsausschuss des Amtes Lauenburgische Seen hat beschlossen, dass im gesamten Gebiet unseres Amtes gemeinsam mit den Vereinigten Stadtwerken Ratzeburg, Mölln, Bad Oldesloe ein leistungsstarkes Glasfasernetz aufgebaut wird. Damit wird eine Versorgungslücke in einem hochmodernen Sektor geschlossen. Die Menschen im ländlichen Raum unseres Amtes und in unserer Gemeinde werden die Möglichkeit erhalten, Telekommunikationstechniken auf höchstem Niveau nutzen zu können. Damit werden auch Vorteile für Gewerbetreibende gewonnen werden können, die den Standort Groß Grönau auch für die Zukunft sichert.

Was ist Glasfasertechnologie?

Glasfasern sind lange, dünne Fasern, die aus geschmolzenem, hoch reinem Quarzglas hergestellt werden. Bei der Glasfasertechnologie werden die Daten als Lichtsignale codiert und durch optische Leitungen gesendet. Die Technik ist ideal, um große Datenmengen schnell zu übertragen. Zudem zeigt sich die Datenübertragung in Glasfaserkabeln als unempfindlich gegenüber elektromagnetischen Störungen.

Die Multimediaversorgung mit Glasfaserleitungen ist im Vergleich zu den zurzeit vorhandenen Kupferleitungen ein technischer Quantensprung und bislang nur sehr wenigen Großstädten vorbehalten.

Alle Dienste kommen aus derselben Leitung und das in unglaublicher Geschwindigkeit und Qualität. Damit wird das Telefonieren, Internetsurfen und Fernsehen in einer anderen Dimension möglich. Bei den vertraglich zu vereinbarten Übertragungsgeschwindigkeiten mit dem Netzbetreiber wird es keine „bis zu“-Angaben im Kleingedruckten, sondern garantierte 50 Mbit/s bis zum Kundenendgerät in Ihrem Haus, bzw. in Ihrer Wohnung geben.

Es wird eine Glasfaserinfrastruktur mit den entsprechenden Angeboten von Multimediadiensten wie superschnelles Internet (50 Mbit/s), Fernsehen der neuesten Generation in hochauflösender Qualität und störungsfreies Telefonieren gebaut.

Die Entwicklung der letzten Jahre war enorm. Wer hat noch vor 10 Jahren an so eine intensive und vielfältige Internetnutzung wie heute gedacht? Online-Recherchen (z.B. google), Online-Bestellungen (z.B. Amazon), Auktionskäufe (z.B. ebay), Online-Banking, MP3-Musicload oder Programmupdates (z.B. für Antivirenprogramme), alles Beispiele alltäglicher Anwendungen.

Es ist wohl auch in Zukunft weiterhin davon auszugehen, dass in den nächsten Jahren die Internetanwendungen und der technische Fortschritt uns Dinge ermöglichen werden, an die wir heute noch nicht recht glauben können. Was auch immer kommen mag, ein Glasfaseranschluss sichert auch in der Zukunft den Zugang zu den neuesten Technologien.

Der Bau von Glasfasernetzen erfordert allerdings sehr hohe Investitionskosten. Anders als viele Telekommunikationsanbieter werden nicht die vorhandenen Kupferleitungen genutzt, sondern ein komplett neues modernes Glasfasernetz aufgebaut.

So bekommt jedes Haus einen eigenen direkten Anschluss an die weltweite Datenautobahn – ganz ohne Umleitungen und Geschwindigkeitsbegrenzungen. Diese Art des Anschlusses nennt man Fibre to the Home kurz: FttH. – Glasfaser bis ins Haus.

Vorteile für alle, die mitmachen:

  • Internet in unglaublicher Geschwindigkeit, störungsfreies Telefon, Fernsehen der neuesten Generation – und alles kann durch einen einzigen Anschluss übertragen und empfangen werden.
  • Durch einen Anschluss an das Glasfasernetz erhöhen Sie den Wert Ihrer Immobilie. Im Falle eines Verkaufs oder einer Überschreibung innerhalb Ihrer Familie profitieren Sie mittelbar.
  • Wohnungen lassen sich besser am Markt anbieten. Sowohl Mieter als auch Käufer lassen heute Einrichtungen wie Kindertageseinrichtungen und Schulen sowie Breitbandversorgung mit in ihre Entscheidungen einfließen.
  • Sie können Telefonkosten sparen. Auch wenn Sie nur das Einzelpaket Telefon nutzen, können Sie Geld einsparen und gleichzeitig Ihrer Gemeinde und somit Ihren Mitmenschen helfen. Das Glasfaserkabel sichert Ihnen den Zugang zu neuesten Technologien und vielen Anwendungen.

Was bedeutet das für Groß Grönau?

Der Ausbau des Glasfasernetzes erfolgt aus Richtung Ratzeburg. Voraussichtlich werden im Jahr 2015 u.a. die Gemeinden am Westufer des Ratzeburger Sees bis einschließlich Groß Sarau angeschlossen. Das Alte Dorf in Groß Grönau könnte dann ab 2016 in einem ersten Bauabschnitt ans Datennetz gehen.

Damit es wirtschaftlich vertretbar ist, hohe Investitionen in den Netzausbau zu tätigen, wird aber erst dann ausgebaut, wenn sicher ist, dass mindestens 55 % aller Haushalte sich den kostenlosen Hausanschluss sichern. Dies bedeutet in jedem Einzelfall, dass für eine vertragliche Mindestlaufzeit für 24 Monate ein oder mehrere Produkte (Telefon, Internet, Fernsehen) der Vereinigten Stadtwerke erworben werden.

Für die Bürgerinnen und Bürger aus Groß Grönau werden im Vorwege der angestrebten Ausbaumaßnahmen Informationsveranstaltungen durchgeführt werden, in denen alle Fragen rund um das neue Angebot geklärt werden können.

Sport-, Jugend- und Gemeinschaftshauses Groß Grönau

Christian Kniesel

In einer außerordentlichen Sitzung der Gemeindevertretung vom 29.10.2014 wurde das Raum– und Nutzungskonzept für den geplanten Neubau des Sport-, Jugend- und Gemeinschaftshauses Groß Grönau endgültig verabschiedet. Im Vergleich zu den bisherigen Planungen sollen nun im Sockelgeschoss für die Zuschauer zugängliche WC ’s geschaffen werden. Ein WC davon wird behindertengerecht bemessen und ausgestattet. (Bild BA-1.1 oder PDF:Download: BA-1.1 [Erdgeschoss])

BA-1.1 Ergeschoss

BA-1.1 Ergeschoss

Wie bereits in der letzten Ausgabe des SPD-Spiegels berichtet, berücksichtigt das Raum- und Nutzungskonzept auch die Anforderung zur Aufnahme der jetzigen Nutzungen aus der „Alten Schule“. Die „Alte Schule“ soll  gemäß Beschluss der Gemeindevertretung nach Realisierung des Bauvorhabens aufgegeben werden. Im Obergeschoss des Sport-, Jugend- und Gemeinschaftshauses wird daher einer der bisher eingeplanten Jugendräume für die SPIELSTUBE hergerichtet. (Bild BA-1.2 oder PDF:Download:BA-1.2 [Obergeschoss])

BA-1.2 Obergeschoss

BA-1.2 Obergeschoss

Der Raum erhält dazu eine eigene, kindgerechte WC-Anlage. Im Gartenbereich werden außerdem Spielgeräte installiert, die bei Sportveranstaltungen auch von den Kleinkindern der Spieler und Zuschauer genutzt werden können.  Der Gartenbereich wird für die SPIELSTUBE über eine separate Außentreppe erreichbar sein.

Im Bistro sind im Vergleich zur früheren Planung zusätzliche Sitzplätze vorgesehen, die einen Blick auf das Spielfeld erlauben. Der eigentliche, geschlossene Küchenbereich wird dazu etwas verkleinert. Auf die Möglichkeit, das Platzangebot im Bistro durch Einbau einer Galerie zu erweitern, wird aus Kostengründen verzichtet.

Außerdem liegt nun ein erster Entwurf zur Gestaltung der Außenanlagen vor. (Bild L553_1. oder PDF-Download: L553_1_Vorentwurf_2014-11-20) Erkennbar ist hier, dass die Zuwegung nicht wie in der ersten Planung dargestellt über eine flach anlaufende Anfahrrampe erfolgt, die auch für Rollstuhlfahrer geeignet gewesen wäre, sondern über eine verkürzte Treppenanlage. Für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen wird  ein Lift installiert. Es bietet sich so die Möglichkeit, über den Lift auch die Belieferung des Bistros abzuwickeln

Die Vorkalkulation des beauftragen Architektenbüros Meyer + Steffen für den Neubau des hier beschriebenen Sport-, Jugend- und Gemeinschaftshauses  belaufen sich auf 2,7 Millionen Euro. Durch die  erweiterten Nutzungsmöglichkeiten ergeben sich Fördermöglichkeiten durch das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig Holstein. Bei der Fördermaßnahme werden vorrangig Dorfentwicklungsprojekte und Projekte mit Bezug zu den Themen Bildung und Energiewende berücksichtigt.

Mit den hier vorgestellten Zeichnungen und Fakten wird nun im Dezember 2014, über das Amt Lauenburgische Seen, ein konkreter Förderantrag gestellt. Die gesicherte Förderzusage erwarten wir bis zum Anfang Januar, so dass dann mit den weiteren Ausführungsplanungen begonnen werden kann.