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Verkehrssicherheit in Groß Grönau

von Christian Kniesel

Es wurde in der Vergangenheit immer wieder von Mitbürgern/inen festgestellt und an uns herangetragen, dass in Groß Grönau innerhalb der Wohngebiete zwar „Tempo 30 Zonen“ eingerichtet sind, dass die damit verbundene Geschwindigkeitsbegrenzung von den motorisierten Verkehrsteilnehmern jedoch leider häufig nicht eingehalten wird. Dies wurde ganz besonders in den Straßen Lärcheredder, Rehhagen, Tannenredder, Am Sonnenberg oder auch in der Berlinerstraße zu beobachtet.

Der Bau- und Wegeausschuss der Gemeinde Groß Grönau hat sich Ende 2015 daher entschlossen eine Arbeitsgruppe einzurichten die sich mit einem neuen Verkehrskonzept befassen soll. Die Arbeitsgruppe hat mittlerweile drei Ortsbegehungen durchgeführt und festgelegt in welchen Bereichen konkrete Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung durchgeführt werden sollen. Geplante Maßnahmen sind dabei z.B.:

  • Rot markierte Querung des Fahrrad- bzw. Fußweges an den Einmündungen von den Wohngebieten auf die Ratzeburger Allee
  • Fahrbahnverengungen in den „Tempo 30 Zonen“ wo dies möglich und zulässig ist
  • Geschwindigkeitsüberwachung

Dieser Maßnahmenkatalog wurde im Rahmen der Sitzung des Bau- und Wegeausschusses vom 02.03.2017 Herrn Bolbach als Mitarbeiter des Ordnungsamtes des Amtes Lauenburgische Seen vorgestellt. Herr Bolbach hat dabei betont, dass die Gemeinde Groß Grönau Maßnahmen zur Verkehrsregulierung nicht selbstständig beschließen und durchführen kann sondern dass dazu die Zustimmung der  zuständigen Behörden benötigt wird. In einer weiteren Sitzung der Arbeitsgruppe soll daher nun ein schriftlicher Antrag formuliert werden, gerichtet an die zuständige Verkehrsaufsicht des Kreises Herzogtum Lauenburg und das Ordnungsamt des Amtes Lauenburgische Seen.

 

Aufruf an Jugendliche zur Mitarbeit in einer demokratischen Partei

von Karin Moßner

Massenverhaftungen in der Türkei, Angriffe auf Umweltaktivisten in Lateinamerika, Verfolgung von Minderheiten in Myanmar

„Viele Regierungen und politische Gruppierungen erklären Kritiker pauschal zu Feinden, denen Rechte abgesprochen werden dürfen“, so lautet das Statement eines Amnesty-International-Sprechers in den Lübecker Nachrichten vom 23.02.2017.

Sind diese und andere Menschenrechtsverletzungen nicht Gründe, sich für eine demokratische Partei, deren Programm und Ziele einzusetzen? Sie auch kritisch zu hinterfragen?

Es geht um Ihre Zukunft und die Ihrer Kinder, Enkel ……. Veränderungen, die man verhindern will oder für die man sich einsetzen möchte, kann man durch aktives, demokratisches Handeln und Gestalten – nicht nur durch verbale Kritik – bewirken.

Neujahrsempfang 2017

von Ralf Johannesson

In diesem Jahr konnten wir mit vielen Gästen aus Groß Grönau und dem Umland unseren 30. Neujahrsempfang begehen.
Nach dem Verkauf der Alten Schule im Jahr 2016 lud der SPD Ortsverein erstmalig in die Räumlichkeiten der Gemeindeverwaltung ein. Damit war auch das Motto der diesjährigen Veranstaltung quasi vorgegeben,

„2016 ein Jahr des Abschieds aber auch ein Jahr des Aufbruchs“.

In seinem Vortrag wies Ralf Johannesson noch einmal auf die langjährige Tradition der Neujahrsempfänge in der Alten Schule hin um dann über verstorbene Persönlichkeiten zur derzeitigen politischen Situation zu gelangen. So führte er den Gästen noch einmal die schrecklichen Terroranschläge von Nizza, Istanbul und vor allem dem berliner Weihnachtsmarkt vor Augen. Diese Anschläge seien durch nichts zu rechtfertigende widerwärtige Taten religiöser Wirrköpfe, die Populisten der AfD den Boden bereiten, so Ralf Johannesson.

Nach einem Ausblick auf die Entwicklung in Groß Grönau und der Aufforderung „Unsere Demokratie wehrhaft gegen Terror, Demagogen, Haß zu verteidigen.“

hatten alle Gäste Gelegenheit, sich bei einem reichhaltigen Buffet zu stärken und den Abend mit interessanten Gesprächen fortzuführen.

 

v.l. Manfred Börner, Wolfgang Barsch MdL, Eckhard Graf Bürgermeister, Peter Eichstädt MdL

v.l. Manfred Börner, Wolfgang Barsch MdL, Eckhard Graf Bürgermeister, Peter Eichstädt MdL

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Nina Scheer mit überwältigender Mehrheit zur Bundestagskandidatin gewählt

Nina Scheer wurde auf der heutigen Wahlkreiskonferenz mit überwältigender Mehrheit der Delegiertenstimmen zur SPD-Bundestagskandidatin für den Bundestagswahlkreis 10 (Herzogtum Lauenburg / Stormarn Süd) gewählt. Von den 82 Delegierten stimmten 78 für Nina Scheer, mithin 95 Prozent.

Die Mitglieder des SPD Ortsvereins Groß Grönau freuen sich für Nina Scheer und gratulieren ihr auf diesem Wege zu dem hervorragenden Wahlergebnis.

Neuer Kreisvorstand gewählt

Auf dem letzten Kreisparteitag wählte der SPD Kreisverband Herzogtum Lauenburg einen neuen Vorstand.

Mit großer Mehrheit der Delegierten wurde die Groß Grönauerin Birgit Wille zur neuen Kreisvorsitzenden gewählt. Ihr zur Seite stehen die gleichberechtigten Stellvertreter Fabian Harbrecht aus Kröppelshagen, Jens Meyer aus Lauenburg und die Geesthachterin Kathrin Wagner-Bockey.

Ergänzt wird der Kreisvorstand durch den Schatzmeister Markus Schudde, den Schriftführer Dirk Lambrecht und Gunar Schlage als Pressesprecher sowie 6 Beisitzerinnen und Beisitzer.

„Wir freuen uns, dass mit Birgit Wille eine Groß Grönauer Genossin in das Amt der Kreisvorsitzenden gewählt wurde und wünschen ihr alles Gute für ihr neues Amt“, so Ralf Johannesson (Ortsvereinsvorsitzender).

Vom Kreisparteitag grüßen die Groß Grönauer Delegierten.

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Müllvermeidung

Auf Antrag des SPD Ortsvereins Groß Grönau beschloss ebenfalls mit großer Mehrheit der Kreisparteitag die Bundestagsfraktion aufzufordern, sich gesetzgeberisch dafür einzusetzen, dass u.a. Werbesendungen, Kataloge und Postwurfsendungen allgemein nicht mehr in Plastikfolie eingeschweißt werden.

 

 

Polizeistation Groß Grönau

Kreisparteitag spricht sich für den Erhalt der ländlichen Polizeistationen aus.

Auf dem Kreisparteitag am 21.11.2015 stellte der SPD Ortsverein Groß Grönau, den  an die Landtagsfraktion gerichteten Antrag, sich für den Erhalt der Polizeistation in Groß Grönau einzusetzen.

Wohl wissend, dass die Entscheidung über die Auflösung der Polizeistation innerhalb der Polizeidirektion bereits gefallen ist, wollten die Vertreter des Ortsvereins Groß Grönau sich nicht mit der Entscheidung zufrieden geben. Mit den Worten „Wer nicht kämpft, hat bereits verloren“ brachte Ralf Johannesson den Antrag ein. Nach lebhafter Diskussion wurde der Antrag nach Ausweitung auf alle ländlichen Polizeistationen  mit großer Mehrheit von den Parteitagsdelegierten angenommen.

 

 

 

 

Volkstrauertrag in Zeichen des Terroranschlages in Paris

 Im Angesicht der Terroranschläge in Paris bekam der Volkstrauertag in diesem Jahr eine besondere Dimension. „Wir leben nunmehr seit über 70 Jahren in Frieden. Aber die Kriege der Welt sind näher an uns herangerückt“, so Ralf Johannesson, Ortsvereinsvorsitzender der SPD Groß Grönau.

 Die Terroranschläge in Paris haben Trauer und Entsetzen hervorgerufen. Das tiefe Mitgefühl der SPD in Groß Grönau gilt den  Opfern und ihren Angehörigen und der ganzen Französischen Nation.

 Aber auch die Situation der vielen vor Krieg, Gewalt und Tod geflüchteten Frauen, Männer und Kinder lässt diesen Volkstrauertag in einem anderen Licht erscheinen. Auch in unserer Gemeinde haben Geflüchtete Zuflucht gefunden. Sie erfahren in Groß Grönau Hilfe und Unterstützung und erhalten eine sichere Bleibe. „Unser Dank geht auch  an die hauptamtlichen Helfer und die vielen ehrenamtlich Tätigen in unserer Gemeinde, die einen wunderbaren Beitrag zur Unterstützung und Integration leisten.“ bedankt sich Ralf Johannesson für den gesamten Ortsverein.

 Der Volkstrauertag ist in den letzten Jahren auch zu einem Tag der Mahnung zur Versöhnung, Verständigung und Frieden geworden. Eine große Herausforderung in diesen Tagen.

Autorin: Birgit Wille

MdB Nina Scheer zum Thema TTIP / CETA in Groß Grönau

 

Einladung zu einer  Veranstaltung mit Dr.Nina Scheer (MdB) zum Thema TTIP / CETA am Mittwoch, 16.09.2015, um 19:00 Uhr, in die Alte Schule, Hauptstraße 10, Groß Grönau

Bei TTIP handelt es sich um das geplante Transatlantische Freihandelsabkommen (Transatlantic Trade and Investment Partnership) zwischen der EU und den USA und CETA  (Comprehensive Economic and Trade Agreement.) ist das Gegenstück hierzu zwischen der EU und Kanada.

Die Meinungen zu diesen Freihandelsabkommen gehen nicht nur in der Fachwelt auseinander; das Thema wird heiß diskutiert. Es mache uns alle reicher, sagen die einen. Es koste uns die Demokratie, sagen die anderen.

Die genauen Regelungen der neuen Freihandelsabkommen sind noch nicht bekannt. Die Verhandlungen sind zum einen noch nicht abgeschlossen und zum anderen bisher vertraulich gewesen.  Der Inhalt der Verträge noch lange nicht abschließend bekannt. Diese Vertraulichkeit ist mit demokratischen Prinzipien nur schwerlich vereinbar. Die Bürger müssen über derart wichtige Verträge, mit denen sie lange Zeit werden leben müssen, rechtzeitig informiert sein, bevor diese geschlossen sind. Sonst können sie an der politischen Willensbildung, die ihre Sache ist, schlechterdings nicht wirksam teilnehmen.

Der SPD Ortsverein Groß Grönau lädt Sie als interessierte Bürgerinnen und Bürger daher herzlichst zu einem Informationsabend mit der SPD Bundestagsabgeordneten Dr. Nina Scheer ein.

Wir freuen uns auf Ihr Erscheinen.

Ihr SPD-Ortsverein Groß Grönau

 

 

 

SPD für Erhalt der Polizeistation in Groß Grönau

Vor dem Hintergrund knapper werdender Haushaltsmittel plant die Polizeidirektion Ratzeburg, den eigenen Direktionsbereich umzustrukturieren. Ergebnis dieser Umstrukturierung soll u.a. die Schließung der Polizeistation in Groß Grönau sein. Mit der gleichzeitig geplanten Schließung der Polizeistation in Sterley zieht sich die Polizei komplett aus dem Amt Lauenburgische Seen zurück. Die Planstellen der Polizei in Sterley sollen nach Ratzeburg, die aus Groß Grönau nach Berkenthin verlagert werden.

Entgegen der Festestellung der Polizeiführung, dass mit dieser Umstrukturierung die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger gestärkt würde, ist mit dieser Konsolidierungsmaßnahme ein Rückzug aus dem ländlichen Raum und damit tatsächlich eine Verschlechterung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung verbunden.

Je weiter sich die Polizei aus dem ländlichen Raum zurückzieht, desto weiter und länger werden die Wege für Hilfe suchende Bürgerinnen und Bürger. Die Verwurzelung der Polizeibeamten vor Ort sichert einen niedrigschwelligen Zugang zur Polizei. Man kennt sich im Ort, man vertraut sich. Der Polizist im Ort ist eine Institution. Die Bedeutung einer bürgernahen Polizeistation im ländlichen Raum kann im Hinblick für das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Weiteren Überlegungen, den Bereich des Kreises Herzogtum Lauenburg, der nördlich der Autobahn 20 liegt (das ist im Wesentlichen Groß Grönau), möglicherweise durch das 4. Polizeirevier Lübeck (Possehlstraße), Polizeistation Hochschulstadtteil, betreuen zu lassen ist entgegenzuwirken. Eine städtisch geprägte Polizeidienststelle kann die Sicherheitsbedürfnisse im ländlichen Raum weniger gut bedienen als eine ländlich geprägte Polizeiarbeit. Es ist zu verhindern, dass nur noch der Notruf-Bedarf gedeckt wird.

Groß Grönau ist mit rd. 3.600 Einwohnerinnen und Einwohnern eine große Gemeinde. In Groß Grönau versorgt die Außenstelle des Amtes Lauenburgische Seen die Einwohnerinnen und Einwohner -nicht nur aus Groß Grönau- mit öffentlichen Dienstleistungen. Polizei und Verwaltung am selben Standort bedeuten kurze Wege in der Zusammenarbeit.

Die SPD Groß Grönau setzt sich für eine dezentrale und damit bürgernahe Organisation des Polizeistrukturen im ländlichen Raum ein. Sparmaßnahmen auf Landesebene sowie Haushaltskonsolidierung auf Kosten der Sicherheit der Menschen ist abzulehnen. Wir fordern den Erhalt der Polizeistation in Groß Grönau.

von Eckhard Graf