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Aufruf an Jugendliche zur Mitarbeit in einer demokratischen Partei

von Karin Moßner

Massenverhaftungen in der Türkei, Angriffe auf Umweltaktivisten in Lateinamerika, Verfolgung von Minderheiten in Myanmar

„Viele Regierungen und politische Gruppierungen erklären Kritiker pauschal zu Feinden, denen Rechte abgesprochen werden dürfen“, so lautet das Statement eines Amnesty-International-Sprechers in den Lübecker Nachrichten vom 23.02.2017.

Sind diese und andere Menschenrechtsverletzungen nicht Gründe, sich für eine demokratische Partei, deren Programm und Ziele einzusetzen? Sie auch kritisch zu hinterfragen?

Es geht um Ihre Zukunft und die Ihrer Kinder, Enkel ……. Veränderungen, die man verhindern will oder für die man sich einsetzen möchte, kann man durch aktives, demokratisches Handeln und Gestalten – nicht nur durch verbale Kritik – bewirken.

Nina Scheer mit überwältigender Mehrheit zur Bundestagskandidatin gewählt

Nina Scheer wurde auf der heutigen Wahlkreiskonferenz mit überwältigender Mehrheit der Delegiertenstimmen zur SPD-Bundestagskandidatin für den Bundestagswahlkreis 10 (Herzogtum Lauenburg / Stormarn Süd) gewählt. Von den 82 Delegierten stimmten 78 für Nina Scheer, mithin 95 Prozent.

Die Mitglieder des SPD Ortsvereins Groß Grönau freuen sich für Nina Scheer und gratulieren ihr auf diesem Wege zu dem hervorragenden Wahlergebnis.

Neuer Kreisvorstand gewählt

Auf dem letzten Kreisparteitag wählte der SPD Kreisverband Herzogtum Lauenburg einen neuen Vorstand.

Mit großer Mehrheit der Delegierten wurde die Groß Grönauerin Birgit Wille zur neuen Kreisvorsitzenden gewählt. Ihr zur Seite stehen die gleichberechtigten Stellvertreter Fabian Harbrecht aus Kröppelshagen, Jens Meyer aus Lauenburg und die Geesthachterin Kathrin Wagner-Bockey.

Ergänzt wird der Kreisvorstand durch den Schatzmeister Markus Schudde, den Schriftführer Dirk Lambrecht und Gunar Schlage als Pressesprecher sowie 6 Beisitzerinnen und Beisitzer.

„Wir freuen uns, dass mit Birgit Wille eine Groß Grönauer Genossin in das Amt der Kreisvorsitzenden gewählt wurde und wünschen ihr alles Gute für ihr neues Amt“, so Ralf Johannesson (Ortsvereinsvorsitzender).

Vom Kreisparteitag grüßen die Groß Grönauer Delegierten.

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Müllvermeidung

Auf Antrag des SPD Ortsvereins Groß Grönau beschloss ebenfalls mit großer Mehrheit der Kreisparteitag die Bundestagsfraktion aufzufordern, sich gesetzgeberisch dafür einzusetzen, dass u.a. Werbesendungen, Kataloge und Postwurfsendungen allgemein nicht mehr in Plastikfolie eingeschweißt werden.

 

 

Polizeistation Groß Grönau

Kreisparteitag spricht sich für den Erhalt der ländlichen Polizeistationen aus.

Auf dem Kreisparteitag am 21.11.2015 stellte der SPD Ortsverein Groß Grönau, den  an die Landtagsfraktion gerichteten Antrag, sich für den Erhalt der Polizeistation in Groß Grönau einzusetzen.

Wohl wissend, dass die Entscheidung über die Auflösung der Polizeistation innerhalb der Polizeidirektion bereits gefallen ist, wollten die Vertreter des Ortsvereins Groß Grönau sich nicht mit der Entscheidung zufrieden geben. Mit den Worten „Wer nicht kämpft, hat bereits verloren“ brachte Ralf Johannesson den Antrag ein. Nach lebhafter Diskussion wurde der Antrag nach Ausweitung auf alle ländlichen Polizeistationen  mit großer Mehrheit von den Parteitagsdelegierten angenommen.

 

 

 

 

Volkstrauertrag in Zeichen des Terroranschlages in Paris

 

 Im Angesicht der Terroranschläge in Paris bekam der Volkstrauertag in diesem Jahr eine besondere Dimension. „Wir leben nunmehr seit über 70 Jahren in Frieden. Aber die Kriege der Welt sind näher an uns herangerückt“, so Ralf Johannesson, Ortsvereinsvorsitzender der SPD Groß Grönau.

 Die Terroranschläge in Paris haben Trauer und Entsetzen hervorgerufen. Das tiefe Mitgefühl der SPD in Groß Grönau gilt den  Opfern und ihren Angehörigen und der ganzen Französischen Nation.

 Aber auch die Situation der vielen vor Krieg, Gewalt und Tod geflüchteten Frauen, Männer und Kinder lässt diesen Volkstrauertag in einem anderen Licht erscheinen. Auch in unserer Gemeinde haben Geflüchtete Zuflucht gefunden. Sie erfahren in Groß Grönau Hilfe und Unterstützung und erhalten eine sichere Bleibe. „Unser Dank geht auch  an die hauptamtlichen Helfer und die vielen ehrenamtlich Tätigen in unserer Gemeinde, die einen wunderbaren Beitrag zur Unterstützung und Integration leisten.“ bedankt sich Ralf Johannesson für den gesamten Ortsverein.

 Der Volkstrauertag ist in den letzten Jahren auch zu einem Tag der Mahnung zur Versöhnung, Verständigung und Frieden geworden. Eine große Herausforderung in diesen Tagen.

Autorin: Birgit Wille

MdB Nina Scheer zum Thema TTIP / CETA in Groß Grönau

 

Einladung zu einer  Veranstaltung mit Dr.Nina Scheer (MdB) zum Thema TTIP / CETA am Mittwoch, 16.09.2015, um 19:00 Uhr, in die Alte Schule, Hauptstraße 10, Groß Grönau

Bei TTIP handelt es sich um das geplante Transatlantische Freihandelsabkommen (Transatlantic Trade and Investment Partnership) zwischen der EU und den USA und CETA  (Comprehensive Economic and Trade Agreement.) ist das Gegenstück hierzu zwischen der EU und Kanada.

Die Meinungen zu diesen Freihandelsabkommen gehen nicht nur in der Fachwelt auseinander; das Thema wird heiß diskutiert. Es mache uns alle reicher, sagen die einen. Es koste uns die Demokratie, sagen die anderen.

Die genauen Regelungen der neuen Freihandelsabkommen sind noch nicht bekannt. Die Verhandlungen sind zum einen noch nicht abgeschlossen und zum anderen bisher vertraulich gewesen.  Der Inhalt der Verträge noch lange nicht abschließend bekannt. Diese Vertraulichkeit ist mit demokratischen Prinzipien nur schwerlich vereinbar. Die Bürger müssen über derart wichtige Verträge, mit denen sie lange Zeit werden leben müssen, rechtzeitig informiert sein, bevor diese geschlossen sind. Sonst können sie an der politischen Willensbildung, die ihre Sache ist, schlechterdings nicht wirksam teilnehmen.

Der SPD Ortsverein Groß Grönau lädt Sie als interessierte Bürgerinnen und Bürger daher herzlichst zu einem Informationsabend mit der SPD Bundestagsabgeordneten Dr. Nina Scheer ein.

Wir freuen uns auf Ihr Erscheinen.

Ihr SPD-Ortsverein Groß Grönau

 

 

 

SPD für Erhalt der Polizeistation in Groß Grönau

Vor dem Hintergrund knapper werdender Haushaltsmittel plant die Polizeidirektion Ratzeburg, den eigenen Direktionsbereich umzustrukturieren. Ergebnis dieser Umstrukturierung soll u.a. die Schließung der Polizeistation in Groß Grönau sein. Mit der gleichzeitig geplanten Schließung der Polizeistation in Sterley zieht sich die Polizei komplett aus dem Amt Lauenburgische Seen zurück. Die Planstellen der Polizei in Sterley sollen nach Ratzeburg, die aus Groß Grönau nach Berkenthin verlagert werden.

Entgegen der Festestellung der Polizeiführung, dass mit dieser Umstrukturierung die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger gestärkt würde, ist mit dieser Konsolidierungsmaßnahme ein Rückzug aus dem ländlichen Raum und damit tatsächlich eine Verschlechterung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung verbunden.

Je weiter sich die Polizei aus dem ländlichen Raum zurückzieht, desto weiter und länger werden die Wege für Hilfe suchende Bürgerinnen und Bürger. Die Verwurzelung der Polizeibeamten vor Ort sichert einen niedrigschwelligen Zugang zur Polizei. Man kennt sich im Ort, man vertraut sich. Der Polizist im Ort ist eine Institution. Die Bedeutung einer bürgernahen Polizeistation im ländlichen Raum kann im Hinblick für das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Weiteren Überlegungen, den Bereich des Kreises Herzogtum Lauenburg, der nördlich der Autobahn 20 liegt (das ist im Wesentlichen Groß Grönau), möglicherweise durch das 4. Polizeirevier Lübeck (Possehlstraße), Polizeistation Hochschulstadtteil, betreuen zu lassen ist entgegenzuwirken. Eine städtisch geprägte Polizeidienststelle kann die Sicherheitsbedürfnisse im ländlichen Raum weniger gut bedienen als eine ländlich geprägte Polizeiarbeit. Es ist zu verhindern, dass nur noch der Notruf-Bedarf gedeckt wird.

Groß Grönau ist mit rd. 3.600 Einwohnerinnen und Einwohnern eine große Gemeinde. In Groß Grönau versorgt die Außenstelle des Amtes Lauenburgische Seen die Einwohnerinnen und Einwohner -nicht nur aus Groß Grönau- mit öffentlichen Dienstleistungen. Polizei und Verwaltung am selben Standort bedeuten kurze Wege in der Zusammenarbeit.

Die SPD Groß Grönau setzt sich für eine dezentrale und damit bürgernahe Organisation des Polizeistrukturen im ländlichen Raum ein. Sparmaßnahmen auf Landesebene sowie Haushaltskonsolidierung auf Kosten der Sicherheit der Menschen ist abzulehnen. Wir fordern den Erhalt der Polizeistation in Groß Grönau.

von Eckhard Graf

Sport-, Jugend- und Gemeinschaftshaus Groß Grönau

Im Zuge der Planungen zum neuen Sport-, Jugend- und Gemeinschaftshauses  ist von der Gemeinde Groß Grönau der Bebauungsplan Nr. 27 aufgestellt worden. Der Bebauungsplan  Nr. 27 soll den Sportplatz mit seinen Nutzungen  planungsrechtlich auf Dauer abzusichern. Die dazu vom BSK Bau+Stadtplaner Kontor ausgearbeitete Satzung wurde im Rahmen zweier öffentlicher Auslegungen der Gemeinde vorgestellt. Vorgebrachte Einwendungen von betroffenen Personen und Institutionen wurden in die Satzung mit den zugehörigen Planunterlagen eingearbeitet, so dass in der Sitzung der Gemeindevertretung vom 10.03.2015 die Verabschiedung des Bebauungsplans Nr. 27  erfolgen konnte.  Auf Grundlage dieses Bebauungsplans und den bereits bestehenden Planungen zum neuen Sport-, Jugend- und Gemeinschaftshauses ist nun von der Gemeinde Groß Grönau beim zuständigen Kreis Herzogtum Lauenburg der Antrag auf eine Baugenehmigung gestellt worden. Die Erteilung der Baugenehmigung wird bis Ende Juni 2015 erwartet.

Um den eng gesteckten Zeitrahmen, bis zur Fertigstellung des Sport-, Jugend- und Gemeinschaftshauses, einhalten zu können sind bis zum Vorliegen der Baugenehmigung schon vorbereitende Maßnahmen eingeleitet worden. So sind im März 2015 am alten Sportlerheim mögliche Nistplätze für Fledermäuse mit Bauschaum verschlossen worden, der Abbruch konnte so am 9. Juni 2015 wie geplant erfolgen.

Auf dem vorgesehenen Bauareal sind Mitte Mai vorhandene Ver- und Entsorgungsleitungen durch Probebohrungen sondiert und mit dem zukünftigen Bedarf abgeglichen worden. Erforderliche Verlegungs- und Ergänzungsarbeiten wurden in den darauf folgenden Tagen durchgeführt.

Um den Sportbetrieb nach der Sommerpause weiterführen zu können wurden 6 Container vor dem Sportplatz als provisorische Umkleiden aufgestellt. Die Sanitäranlagen der Grönauhalle werden, soweit es die bestehende Belegung zuläßt, in der Bauphase mit genutzt.

Mit den Rohbauarbeiten und somit dem eigentliche Baubeginn des Sport-, Jugend- und Gemeinschaftshauses soll Mitte September 2015 begonnen werden.

 ein Beitrag von Christian Kniesel

2015 kann beginnen – Der Neujahrsempfang der SPD Groß Grönau

 

Oliver Reisberger, Ralf Johannesson

Oliver Reisberger, Ralf Johannesson

Er hat eine lange Tradition. Der Neujahrsempfang der SPD Groß Grönau läutet das neue Jahr in unser Gemeinde ein. Ortsvereinsvorsitzender Ralf Johannesson und sein Stellvertreter Oliver Reisberger konnten auch in diesem Jahr zahlreiche Gäste begrüßen. „Wir freuen uns jedes Jahr auf unsere Gäste. Auf die vielen Aktiven aus unseren Vereinen und den anderen Parteien genauso wie auf die Bürgerinnen und Bürger, die an unserem Gemeindeleben Interesse zeigen. Alle sind herzlich willkommen“, so kommentieren Ralf Johannesson und Oliver Reisberger das Leitmotto des Neujahrsempfanges.

In seiner Begrüßungsrede stellte Ralf Johannesson fest: „2014 war für Groß Grönau ein gutes Jahr. Viele Projekte in unserer Gemeinde konnten abgeschlossen werden. Zu erinnern ist an den Ausbau der Waldschule, der Umbau des Feuerwehrgerätehauses sowie die Inbetriebnahme des neuen Einsatzfahrzeugs. Aber auch neue Vorhaben sind auf einem guten Weg, so das Großprojekt des Sport-, Jugend- und Gemeinschaftshauses, das 2015 in die Realisierung geht.“

Eckhard Graf, Ralf Johannesson

Eckhard Graf, Ralf Johannesson

In seinen Eingangsworten nahm Ralf Johannesson auch Bezug auf die schrecklichen Ereignisse in Frankreich. Unsere Anteilnahme und Solidarität geht auch von Groß Grönau aus nach Frankreich.

Vor diesem Hintergrund war der Wunsch vieler Gäste, dass unser gemeindliches Leben weiterhin durch ein friedliches Miteinander, Toleranz und Respekt vor anderen Menschen geprägt sein soll. In 2015 wird es wieder viele Gelegenheiten geben, dies unter Beweis zu stellen.

Ein Beitrag von Birgit Wille