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Künstler in Groß Grönau

 

 

Die Ausstellungsreihe „Dörfer zeigen Kunst“ im Sommer 2017 hat wieder einmal gezeigt, dass im Amt Lauenburgische Seen und vor allem in unserer Gemeinde Künstlerinnen und Künstler unterschiedlichster Stilrichtungen tätig sind. Die SPD-Fraktion möchte diesen Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit geben auch außerhalb der o.g. Ausstellungsreihe ihre Werke, Installationen und Skulpturen in Groß Grönau zu präsentieren.

 

Hierbei kommt es uns nicht darauf an, eine Wertung der unterschiedlichsten künstlerischen Leistungen vornehmen zu wollen, sondern vielmehr den ersten Schritt zu einer  generellen Kulturförderung der Gemeinde Groß Grönau getan zu haben.

Auf Antrag der SPD-Fraktion hat daher die Gemeindevertretung als Auftakt zur generellen kulturellen Förderung in der Sitzung vom 28.09.2017 beschlossen, vorerst an mehreren Stellen der Gemeinde Betonsockel bzw. Betonsäulen zu erstellen, auf denen interessierte Kunstschaffende Skulpturen präsentieren können.

Der SPD-Fraktion ist es dabei wichtig, dass die Präsentationszeit beschränkt ist um Künstlern unterschiedlichster Stilrichtungen die Möglichkeit der Präsentation zu geben.

Die Präsentationszeit für ein Kunstwerk oder eine Skulptur wird daher in der Regel auf 12 Monate festgelegt.

 

Folgende Standorte sind z.Z. dafür vorgesehen:

– Grünfläche an der Einmündung der Straße “Rehhagen“ zur „Hauptstraße“

– Grünfläche an der Einmündung der „Berliner Straße “ zur „Hauptstraße“

– Eingangsbereich am „GRÖNAU-Forum“

 

Bei entsprechendem Interesse können weitere Standorte hinzugenommen werden.

 

 

Ihr Christian Kniesel

Fraktionsvorsitzender

Schnelles Internet bald auch in Groß Grönau

Eckhard Graf

Der Amtsausschuss des Amtes Lauenburgische Seen hat beschlossen, dass im gesamten Gebiet unseres Amtes gemeinsam mit den Vereinigten Stadtwerken Ratzeburg, Mölln, Bad Oldesloe ein leistungsstarkes Glasfasernetz aufgebaut wird. Damit wird eine Versorgungslücke in einem hochmodernen Sektor geschlossen. Die Menschen im ländlichen Raum unseres Amtes und in unserer Gemeinde werden die Möglichkeit erhalten, Telekommunikationstechniken auf höchstem Niveau nutzen zu können. Damit werden auch Vorteile für Gewerbetreibende gewonnen werden können, die den Standort Groß Grönau auch für die Zukunft sichert.

Was ist Glasfasertechnologie?

Glasfasern sind lange, dünne Fasern, die aus geschmolzenem, hoch reinem Quarzglas hergestellt werden. Bei der Glasfasertechnologie werden die Daten als Lichtsignale codiert und durch optische Leitungen gesendet. Die Technik ist ideal, um große Datenmengen schnell zu übertragen. Zudem zeigt sich die Datenübertragung in Glasfaserkabeln als unempfindlich gegenüber elektromagnetischen Störungen.

Die Multimediaversorgung mit Glasfaserleitungen ist im Vergleich zu den zurzeit vorhandenen Kupferleitungen ein technischer Quantensprung und bislang nur sehr wenigen Großstädten vorbehalten.

Alle Dienste kommen aus derselben Leitung und das in unglaublicher Geschwindigkeit und Qualität. Damit wird das Telefonieren, Internetsurfen und Fernsehen in einer anderen Dimension möglich. Bei den vertraglich zu vereinbarten Übertragungsgeschwindigkeiten mit dem Netzbetreiber wird es keine „bis zu“-Angaben im Kleingedruckten, sondern garantierte 50 Mbit/s bis zum Kundenendgerät in Ihrem Haus, bzw. in Ihrer Wohnung geben.

Es wird eine Glasfaserinfrastruktur mit den entsprechenden Angeboten von Multimediadiensten wie superschnelles Internet (50 Mbit/s), Fernsehen der neuesten Generation in hochauflösender Qualität und störungsfreies Telefonieren gebaut.

Die Entwicklung der letzten Jahre war enorm. Wer hat noch vor 10 Jahren an so eine intensive und vielfältige Internetnutzung wie heute gedacht? Online-Recherchen (z.B. google), Online-Bestellungen (z.B. Amazon), Auktionskäufe (z.B. ebay), Online-Banking, MP3-Musicload oder Programmupdates (z.B. für Antivirenprogramme), alles Beispiele alltäglicher Anwendungen.

Es ist wohl auch in Zukunft weiterhin davon auszugehen, dass in den nächsten Jahren die Internetanwendungen und der technische Fortschritt uns Dinge ermöglichen werden, an die wir heute noch nicht recht glauben können. Was auch immer kommen mag, ein Glasfaseranschluss sichert auch in der Zukunft den Zugang zu den neuesten Technologien.

Der Bau von Glasfasernetzen erfordert allerdings sehr hohe Investitionskosten. Anders als viele Telekommunikationsanbieter werden nicht die vorhandenen Kupferleitungen genutzt, sondern ein komplett neues modernes Glasfasernetz aufgebaut.

So bekommt jedes Haus einen eigenen direkten Anschluss an die weltweite Datenautobahn – ganz ohne Umleitungen und Geschwindigkeitsbegrenzungen. Diese Art des Anschlusses nennt man Fibre to the Home kurz: FttH. – Glasfaser bis ins Haus.

Vorteile für alle, die mitmachen:

  • Internet in unglaublicher Geschwindigkeit, störungsfreies Telefon, Fernsehen der neuesten Generation – und alles kann durch einen einzigen Anschluss übertragen und empfangen werden.
  • Durch einen Anschluss an das Glasfasernetz erhöhen Sie den Wert Ihrer Immobilie. Im Falle eines Verkaufs oder einer Überschreibung innerhalb Ihrer Familie profitieren Sie mittelbar.
  • Wohnungen lassen sich besser am Markt anbieten. Sowohl Mieter als auch Käufer lassen heute Einrichtungen wie Kindertageseinrichtungen und Schulen sowie Breitbandversorgung mit in ihre Entscheidungen einfließen.
  • Sie können Telefonkosten sparen. Auch wenn Sie nur das Einzelpaket Telefon nutzen, können Sie Geld einsparen und gleichzeitig Ihrer Gemeinde und somit Ihren Mitmenschen helfen. Das Glasfaserkabel sichert Ihnen den Zugang zu neuesten Technologien und vielen Anwendungen.

Was bedeutet das für Groß Grönau?

Der Ausbau des Glasfasernetzes erfolgt aus Richtung Ratzeburg. Voraussichtlich werden im Jahr 2015 u.a. die Gemeinden am Westufer des Ratzeburger Sees bis einschließlich Groß Sarau angeschlossen. Das Alte Dorf in Groß Grönau könnte dann ab 2016 in einem ersten Bauabschnitt ans Datennetz gehen.

Damit es wirtschaftlich vertretbar ist, hohe Investitionen in den Netzausbau zu tätigen, wird aber erst dann ausgebaut, wenn sicher ist, dass mindestens 55 % aller Haushalte sich den kostenlosen Hausanschluss sichern. Dies bedeutet in jedem Einzelfall, dass für eine vertragliche Mindestlaufzeit für 24 Monate ein oder mehrere Produkte (Telefon, Internet, Fernsehen) der Vereinigten Stadtwerke erworben werden.

Für die Bürgerinnen und Bürger aus Groß Grönau werden im Vorwege der angestrebten Ausbaumaßnahmen Informationsveranstaltungen durchgeführt werden, in denen alle Fragen rund um das neue Angebot geklärt werden können.

Sport-, Jugend- und Gemeinschaftshauses Groß Grönau

Christian Kniesel

In einer außerordentlichen Sitzung der Gemeindevertretung vom 29.10.2014 wurde das Raum– und Nutzungskonzept für den geplanten Neubau des Sport-, Jugend- und Gemeinschaftshauses Groß Grönau endgültig verabschiedet. Im Vergleich zu den bisherigen Planungen sollen nun im Sockelgeschoss für die Zuschauer zugängliche WC ’s geschaffen werden. Ein WC davon wird behindertengerecht bemessen und ausgestattet. (Bild BA-1.1 oder PDF:Download: BA-1.1 [Erdgeschoss])

BA-1.1 Ergeschoss

BA-1.1 Ergeschoss

Wie bereits in der letzten Ausgabe des SPD-Spiegels berichtet, berücksichtigt das Raum- und Nutzungskonzept auch die Anforderung zur Aufnahme der jetzigen Nutzungen aus der „Alten Schule“. Die „Alte Schule“ soll  gemäß Beschluss der Gemeindevertretung nach Realisierung des Bauvorhabens aufgegeben werden. Im Obergeschoss des Sport-, Jugend- und Gemeinschaftshauses wird daher einer der bisher eingeplanten Jugendräume für die SPIELSTUBE hergerichtet. (Bild BA-1.2 oder PDF:Download:BA-1.2 [Obergeschoss])

BA-1.2 Obergeschoss

BA-1.2 Obergeschoss

Der Raum erhält dazu eine eigene, kindgerechte WC-Anlage. Im Gartenbereich werden außerdem Spielgeräte installiert, die bei Sportveranstaltungen auch von den Kleinkindern der Spieler und Zuschauer genutzt werden können.  Der Gartenbereich wird für die SPIELSTUBE über eine separate Außentreppe erreichbar sein.

Im Bistro sind im Vergleich zur früheren Planung zusätzliche Sitzplätze vorgesehen, die einen Blick auf das Spielfeld erlauben. Der eigentliche, geschlossene Küchenbereich wird dazu etwas verkleinert. Auf die Möglichkeit, das Platzangebot im Bistro durch Einbau einer Galerie zu erweitern, wird aus Kostengründen verzichtet.

Außerdem liegt nun ein erster Entwurf zur Gestaltung der Außenanlagen vor. (Bild L553_1. oder PDF-Download: L553_1_Vorentwurf_2014-11-20) Erkennbar ist hier, dass die Zuwegung nicht wie in der ersten Planung dargestellt über eine flach anlaufende Anfahrrampe erfolgt, die auch für Rollstuhlfahrer geeignet gewesen wäre, sondern über eine verkürzte Treppenanlage. Für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen wird  ein Lift installiert. Es bietet sich so die Möglichkeit, über den Lift auch die Belieferung des Bistros abzuwickeln

Die Vorkalkulation des beauftragen Architektenbüros Meyer + Steffen für den Neubau des hier beschriebenen Sport-, Jugend- und Gemeinschaftshauses  belaufen sich auf 2,7 Millionen Euro. Durch die  erweiterten Nutzungsmöglichkeiten ergeben sich Fördermöglichkeiten durch das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig Holstein. Bei der Fördermaßnahme werden vorrangig Dorfentwicklungsprojekte und Projekte mit Bezug zu den Themen Bildung und Energiewende berücksichtigt.

Mit den hier vorgestellten Zeichnungen und Fakten wird nun im Dezember 2014, über das Amt Lauenburgische Seen, ein konkreter Förderantrag gestellt. Die gesicherte Förderzusage erwarten wir bis zum Anfang Januar, so dass dann mit den weiteren Ausführungsplanungen begonnen werden kann.

Neues vom Breitbandausschuss

Christian Kniesel

Die Anforderungen an die Telekommunikaton haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Wurde das heutige Kabelnetz früher nur zur Übertragung von Telefongesprächen genutzt, so wird es heute auch als Zugang zum Internet eingesetzt oder es werden Bilder bzw. ganze Filme übertragen.

Dies kann mit dem heutigen Netz, aufgebaut aus Kupferkabel, oft nur mit langen Übertragungszeiten geschehen. Um zukünftig die immer größer werdenden Datenmengen in kürzerer Zeit übertragen zu können, bedarf es neuer Übertragungstechniken bzw. -wege. Hierzu bietet sich die moderne Glasfasertechnologie an.
Die entsprechenden Investitionen, zum Aufbau eines Glasfasernetzes, werden von den heute am Markt befindlichen Netzbetreibern in Ballungs- und in Industriegebieten getätigt, da dort die neuen Netze kostengünstig von Ihnen erstellt und anschließend wirtschaftlich betrieben werden können.
Im ländlichen Raum, wie dem Amt Lauenburgische Seen, mit verhältnismäßig geringer Bevölkerungsdichte, sieht die Situation völlig anders aus. Hier halten sich die Netzbetreiber auf- grund der hohen Investitionsvolumen mit dem Ausbau neuer Kabelnetze stark zurück. Um auch zukünftig im Bereich Telekommunikation für die Mitbürger attraktiv zu sein und um bestehende Wirtschaftsunternehmen in der Region halten und ansiedeln zu können, haben sich daher 22 Gemeinden des Amtes Lauenburgische Seen im Jahr 2012 entschlossen den Netzausbau selbst durchzuführen und das Glasfasernetz anschließend an einen privaten Betreiber zu verpachten. Die im Zusammenhang mit dem Netzausbau anfallenden kommunalen Selbstverwaltungsaufgaben wurden von den 22 Gemeinden offiziell dem Amt Lauenburgische Seen übertragen.

Mit der Entwurfsplanung für den Netzausbau wurde dann am 23.05.2013 durch die Fa. C&S Breitband GmbH begonnen. Da sich auch für die Gemeinde Groß Grönau die Netzqualität in den letzten Jahren nicht nachhaltig verbessert hat, wurde in der letzten Sitzung der Gemeindevertretung Groß Grönau vom 24.09.2013 der Entschluss gefasst, sich an der Entwurfsplanung des Amtes Lauenburgische Seen finanziell zu beteiligen. Die Entwurfsplanung wurde nun durch Fa. C&S Breitband GmbH abgeschlossen und am 14.01.2014 dem Breitbandausschuss unserer Gemeinde vorgestellt. Bei der anschließenden Beratung des Breitbandausschusses wurde eine Empfehlung verfasst. Nach dieser Empfehlung soll die Gemeindevertretung auf ihrer nächsten Sitzung am 25.03.2014 beschließen, dass auch Groß Grönau am Ausbau des Glasfasernetzes teilnimmt und diese Aufgabe an das Amt Lauenburgische Seen überträgt.