Archiv für den Monat: Mai 2008

Kommunalwahlkampf 2008 – SPD-Stand bei den Grönauer Märkten gut besucht

Alien, Teletubbie - man weiß es nicht. Auch diesen Samstag, den 16.5 kamen wir mit guter Laune und interessanten Gesprächen mit Grönauer Mitbürgern in Kontakt. Bei durchgewachsenem Wetter konnten wir vielen Interessierten unsere Vorstellungen von Demokratie vor Ort erklären. Für die Kleinen gab es Luftballons. Von der sich nebenan befindenden Umweltmesse, verirrte sich auch der eine oder andere Fremdling. Offen und diskriminierungsfrei boten wir Ihnen natürlich ebenfalls Luftballons an.

Nächsten Samstag den 24.5, einen Tag vor der Wahl, stehen die Kandidaten wieder an gewohnter Stelle zu Gesprächen zu Verfügung. Wir laden alle recht herzlich ein, uns zu besuchen.

Alien, Teletubbie – man weiß es nicht.

Bauliche Mängel im Kindergarten Groß Grönau – gemeinsames Handeln ist jetzt erforderlich

Von Eckhard Graf

Anlässlich einer Sitzung des Kindergartenbeirates des Kindergartens der Kirchengemeinde St. Willehad in der Berliner Straße hat eine Begehung des Gebäudes und des Außenbereiches stattgefunden. Es war kein besonderer Bausachverstand bei den Beiratsmitgliedern erforderlich, um zu erkennen, dass sich im Laufe der Jahre ein erheblicher Sanierungsstau aufgebaut hat.

Abgängige Fenster und Heizkörper, kaum vorhandene Wärmedämmung im Dach oder sanierungsbedürftige Waschräume und Toilettenanlagen für die Kinder sowie ein Außenbereich, in dem u.a. die Holz-Palisaden durchgerottet sind, bieten ein unschönes Bild für unseren Kindergarten. Hier muss dringend gehandelt werden.

Auffällig ist auch die räumliche Enge innerhalb des Kindergartens. Jede Möglichkeit, Spielsachen oder Beschäftigungsmaterialien zu lagern werden genutzt, um den Betreuungsbetrieb aufrecht zu erhalten. Für einen zeitgemäßen Kindergarten sind dringend Baumaßnahmen erforderlich, um hier Abhilfe zu schaffen.

Neben diesen Erfordernissen prüft der Träger des Kindergartens, das Betreuungsangebot für Kinder unter drei Jahren auszuweiten. Sofern der Bedarf festgestellt werden kann, besteht die Möglichkeit, durch Fördermittel des Bundes nach dem Tagesbetreuungsausbaugesetz ein zusätzliches Betreuungsangebot für die Menschen aus Groß Grönau und Groß Sarau zu schaffen.

Beides, den Abbau des Sanierungsstaus auf der einen Seite und den Ausbaubedarf für eine Kleinkindbetreuung auf der anderen Seite, erfordert das finanzielle Engagement u.a. der Gemeinden Groß Grönau und Groß Sarau. Gemeinsam mit den Verantwortlichen des Trägers des Kindergartens sind die Gemeindevertretungen in Groß Grönau und Groß Sarau gefordert, um ein Sanierungs- und Ausbaukonzept zu entwickeln.

Die SPD wird nach der Kommunalwahl eine entsprechende Initiative starten, um die Gesamtsituation im Kindergarten zu verbessern.

Kommunalwahlkampf 2008 – nahe bei den Menschen

stand_10052008Der Wahlkampf zur Kommunalwahl 2008 nähert sich der Zielgeraden.
Am vergangenen Samstag stellten sich die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD den Menschen aus Groß Grönau, die ihre Pfingsteinkäufe bei den Grönauer Märkten erledigten.

Angeregt wurde nicht nur über die Entwicklungen am Flughafen Lübeck-Blankensee, sondern auch über Fragen zur Schulpolitik, zur Vereinbarung von Familie und Beruf oder über den öffentlichen Personennahverkehr diskutiert.
Rege Nachfrage bestand an dem Wahlprogramm der SPD für Groß Grönau, welches bei Bedarf den interessierten Menschen gleich mitgegeben werden konnte.

Sofern auch Sie mit den Kandidatinnen und Kandidaten direkt ins Gespräch kommen möchten, treffen Sie uns auch an den kommenden Samstagen jeweils in der Zeit zwischen 10.00 Uhr und 13.00 an den Grönauer Märkten.

DLRG – Wachstationen in Groß Sarau und Pogeez unterstützen

Von Eckhard Graf

Badestelle Groß Sarau

Badestelle Groß Sarau

Endlich. Das Wetter meint es gut mit uns. Die dunklen, regenreichen und ungemütlichen Tage scheinen der Vergangenheit anzugehören. Die Sonne scheint, die Temperaturen bereiten mehr und mehr Freude. Auch die Wassertemperatur des Ratzeburger Sees, Groß Grönaus traditioneller „Badewanne“, hat bereits die Zweistelligkeit geknackt. Uns stehen sonnenreiche und vergnügliche Stunden an den Badestellen des Ratzeburger Sees bevor.

Insbesondere die Badestellen in Groß Sarau und Pogeez gelten als die Orte, die bevorzugt durch die Bürgerinnen und Bürger aus Groß Grönau nachgefragt werden.

Warum zieht es uns nach Groß Sarau und Pogeez?

Beide Badestellen lassen sich von Jung und Alt leicht erreichen. Mit dem Pkw aber auch mit dem Fahrrad über den Drägerweg sind diese Badestellen ein beliebtes Naherholungsziel. Beide Badestellen bieten weitläufige und gepflegte Gelände, die sich zum Sonnenbaden und Spielen bestens eignen. Die Bade- und Schwimmbereiche sind großzügig, das Wasser klar und erfrischend.

Der Hauptgrund, warum diese Badestellen jedoch so attraktiv sind, ist, dass an beiden Orten die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) Wachstationen betreibt, die einen sicheren Badebetrieb gewährleisten. Die DLRG ist eine Organisation, die ihren Dienst im Wesentlichen nur dadurch aufrecht erhalten kann, weil die Menschen, die sich dort engagieren, dies ehrenamtlich machen. Dieser Einsatz ist nicht selbstverständlich und verdient hohen gesellschaftlichen Respekt. Dieser gesellschaftliche Respekt wurde über viele Jahre unter anderem auch dadurch zum Ausdruck gebracht, dass die Gemeinde Groß Grönau beide DLRG-Wachstationen mit einem jährlichen Zuschuss institutionell gefördert hatte. Vor zwei Jahren hat die Gemeindevertretung der Gemeinde Groß Grönau gegen die Stimmen der SPD-Fraktion diese Zuschüsse ersatzlos gestrichen.

Aus Anlass des Auftaktes der Sommersaison 2008 fordert die SPD Groß Grönau, dass die Gemeinde Groß Grönau wieder regelmäßige jährliche Zuschüsse an die DLRG-Wachstationen zur Verfügung stellt. Mit jährlichen Zuschüssen in Höhe von 1.500 Euro für Groß Sarau und 500 Euro für Pogeez wird mehr als nur symbolisch unterstrichen, dass auch die Gemeinde Groß Grönau sich für eine nachhaltige Sicherung des bewachten Badebetriebes in Groß Sarau und Pogeez stark macht. Die SPD-Fraktion wird nach den Kommunalwahlen einen entsprechenden Antrag in der Gemeindevertretung stellen.

Link: DLRG Groß Sarau

Er tut doch, was er will! – Teil 3 (Update)

Von Eckhard Graf

Eigentlich hätte ich mir gewünscht, dass die SPD Groß Grönau nicht ständig damit beschäftigt sein muss, unseren geschätzten Bürgermeister zu kritisieren. Dies ist jedoch erforderlich, da er zum wiederholten Mal die Rechte der Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter –zumindest die der SPD-Fraktion- verletzt hat. Nun könnten Sie die Meinung vertreten, wir sollten mal nicht so weinerlich sein und auf die Gestaltungskraft unseres Bürgermeisters vertrauen. An dieser Stelle will ich aber grundsätzlich feststellen, dass es hier nicht um verletzte Eitelkeiten von Mitgliedern der SPD-Fraktion geht. Hier geht es darum, dass von Ihnen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, gewählte Volksvertreterinnen und Volksvertreter vom Bürgermeister über Angelegenheiten, die natürlich die gesamte Gemeindevertretung zu interessieren haben, bewusst nicht informiert werden.

Konkret: Was ist geschehen?

Der Gewerbeverein Groß Grönau hat sich mit einem Schreiben vom 27.03.2008 hilfesuchend an die Gemeindevertretung und an den Bürgermeister mit dem Wunsch gewandt, sich für eine verbesserte straßenverkehrliche Wegweisung auf die Gemeinde Groß Grönau einzusetzen. Der Gewerbeverein macht den Vorschlag, an markanten Verkehrsknotenpunkten und Ausfahrten durch eine entsprechende Beschilderung auf die Gemeinde Groß Grönau hinzuweisen.

Dieser Brief ist sicher im Gemeindehaus in Groß Grönau beim Bürgermeister eingegangen. Weitergeleitet an die Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter der SPD wurde dieser Brief hingegen nicht.
Kenntnis von dem Anliegen des Gewerbevereins hat die SPD-Fraktion erst dadurch erhalten, dass der Vorsitzende des Gewerbevereins sich direkt mit dem SPD-Ortsvereinsvorsitzenden in Verbindung gesetzt hat. Schlau von den verantwortlichen Menschen des Gewerbevereins. So mussten diese ja davon ausgehen, dass Briefe, die an die Gemeindevertretung adressiert werden, nicht vom Bürgermeister an die Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter bzw. an die Fraktionen der Gemeindevertretung weitergeleitet werden.

Hier bleibt leider erneut festzustellen, dass der Bürgermeister sein Amt nach Gutsherrenart gestaltet und nicht bereit ist, transparent mit den Sorgen und Fragen der Menschen aus Groß Grönau umzugehen.


Was hat die SPD-Fraktion veranlasst?

Die SPD-Fraktion unterstützt die Initiative des Gewerbevereins Groß Grönau und hat folgenden Antrag zur Sitzung der Gemeindevertretung am 29.04.2008 eingebracht:

 

„Die SPD-Fraktion beantragt, die Gemeindevertretung möge beschließen, den Bürgermeister zu beauftragen, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, die geeignet sind, die bestehende wegweisende Beschilderung auf die Gemeinde Groß Grönau an und auf der alten und neuen B 207 sowie auf der BAB A20 zu verbessern. Insbesondere sind an folgenden Verkehrsknotenpunkten bzw. Ausfahrten entsprechende Hinweisschilder dringend geboten: 

Mühlentorteller, Lübeck
Wallbrechtbrücke, Lübeck
Ausfahrt „Flugplatz“, B 207 neu
Ausfahrt „Ausbildungspark“, B 207 neu
Ausfahrt „Groß Sarau“, BAB A20

Begründung:
Die SPD-Fraktion unterstützt und begrüßt die Initiative des Gewerbevereins Groß Grönau, die wegweisende Beschilderung auf die Gemeinde Groß Grönau zu verbessern (Anlage: Schreiben des Gewerbevereins Groß Grönau vom 27.03.2008).

Über die berechtigten Interessen des Gewerbevereins hinaus, ist es wichtig auch für alle Personen, die mit einem Kraftfahrzeug u.a. Freunde, Verwandte und Bekannte aus Groß Grönau besuchen möchten, durch eine klare verkehrslenkende Beschilderung des öffentlichen Straßenraums, insbesondere an den o.g. Verkehrsknotenpunkten bzw. Ausfahrten, zielgerecht an ihren Bestimmungsort geführt zu werden. „

 

Was dann geschah:

Nachdem der Antrag der SPD-Fraktion dem Bürgermeister vorlag, haben sich offensichtlich die Aktivitäten des Bürgermeisters überschlagen. Plötzlich wurden alle Hebel in Bewegung gesetzt, um inhaltlich den Antrag der SPD-Fraktion gegenstandslos zu machen. Schon am nächsten Tag telefonierte der Bürgermeister mit der Verkehrsbehörde und klärte schon mal alles ab, bevor er dazu beauftragt werden konnte. So dringend schien plötzlich der Fall zu sein, dass nicht die nächste Sitzung der Gemeindevertretung abgewartet werden konnte – Aber dafür konnte dieser Triumph noch schnell im Bürgermeisterbrief II als großartiger Erfolg und Einsatz des Bürgermeisters der Öffentlichkeit mitgeteilt werden.
Sein Einsatz für uns alle ist wahrhaft unermüdlich und er befürchtet, dass wir es ihm unter Umständen nicht genügend danken – in Form von Stimmen bei der Kommunalwahl am 25.5..

Über das Ergebnis, dass die vom Gewerbeverein und uns gewünschte Beschilderung kommen wird, freuen wir uns.

Was hingegen bleibt ist die traurige Tatsache, dass der Bürgermeister es durch seine Informationspolitik den Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertretern schwer macht, sich für die Anliegen der Menschen aus Groß Grönau einzusetzen.

Noch einmal: Der Bürgermeister ist Vorsitzender und ausführendes Organ der Beschlüsse der Gemeindevertretung, in der die CDU zurzeit zwar noch die absolute Mehrheit hat, nach deren Beschlüssen er sich trotzdem zu richten hat. So wie er sich verhält, bevormundet er traurigerweise auch seine eigenen Parteifreunde.
Er bleibt ein Einzelspieler.

Denn er tut doch, was er will.

Übrigens: Auch wenn Sie einen anderen Eindruck bekommen haben: Die am 7.4. und 5.5. durchgeführten Einwohnerversammlungen waren keine Werbeveranstaltungen der CDU, wie man aufgrund der Flugblätter , die vom CDU-Ortsverband veröffentlicht wurden, annehmen musste.

Fahrradrallye des SPD Ortsverein Groß Grönau großer Erfolg

Überreichung des Roten Lenkers

Überreichung des Roten Lenkers

Auch in diesem Jahr veranstaltete der SPD – Ortsverein Groß Grönau wieder seine traditionelle Fahrradrallye. Obwohl der Himmelfahrtstag auf den Maifeiertag fiel und
diverse andere Veranstaltungen parallel stattfanden, bemühten sich 15 Teilnehmergruppen mit insgesamt 55 Personen auf der von Johannes Wenderholm ausgearbeiteten Rallyestrecke um den roten Lenker.
Beginnend im Bürgerpark wurde ein Teil der Gruppen über Hornstorf und Tüschenbek, weiter unter die A 20-Wakenitz-Brücke und über Klein Grönau zum Ziel geführt. Die anderen Gruppen fuhren in umgekehrter Richtung zum Zielpunkt.

Ab 13.00 Uhr waren am Ziel auf dem Schulhof der Waldschule wieder der Grill und das Kuchenbuffet angerichtet. Zum gemütlichen Beisammensein fanden sich über 70 Personen ein. Bei Grillfleisch, -wurst, Kaffee, Kuchen und Erfrischungsgetränken bestand die Gelegenheit zum Gespräch mit dem SPD Bürgermeisterkandidaten Eckhard Graf, dem Kreistagskandidaten Ralf Johannesson und dem SPD-Kreisvorsitzenden Peter Eichstädt.

Gegen 14.30 Uhr fand dann die Siegerehrung statt. Gewinner des rote Lenkers wurde die Gruppe 18% des Ehepaars Angenendt aus Groß Grönau. Zu diesem Sieg gratulieren wir recht herzlich.

Ein besonderer Dank gilt auch dieses Mal wieder den Organisatoren und insbesondere den aktiven Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

Schon jetzt freuen wir uns auf die Fahrradrallye im nächsten Jahr.

Fotos können hier abgeschaut werden:

Link:Flickr-Fotoalbum

Wenn noch höhere Auflösungen gebraucht werden mailt mir.
email:oliver(at)reisberger.de