Archiv für den Monat: August 2009

Ortsvereinsvorstand der SPD Groß Grönau im Amt bestätigt

Auf der diesjährigen Hauptversammlung wurde von den Mitgliedern des Ortsvereins der bisherige Vorstand für weitere 2 Jahre gewählt.
Der Vorstand besteht damit weiterhin aus Ralf Johannesson (Vorsitzender), Eckhard Graf (Stellvertreter), Horst Reder (Kassenwart), Oliver Reisberger (Schriftführer) sowie Kirsten Brock, Karin Moßner und Christian Kniesel als BeisitzerInnen.

Gesellschaft von der Familie aus denken

von Gesa Tralau

Gesa Tralau - SPD-Kandidatin für den Bundestag

Gesa Tralau – SPD-Kandidatin für den Bundestag

Am 27. September wählen Sie einen neuen Bundestag, und, nachdem die CDU in Kiel die Koalition gebrochen und die SPD-Minister entlassen hat, auch einen Landtag. Sie haben am 27. September in der Hand, in welche Richtung sich unser Land künftig entwickeln wird. Erstmals bewerbe ich mich darum, Sie in Berlin zu vertreten, und deshalb möchte ich Ihnen einige meiner politischen Ziele und Überzeugungen näher bringen.

Einer meiner politischen Schwerpunkte liegt in der Familienpolitik. Nicht nur als Mutter zweier Kinder weiß ich: Gute Familienpolitik ist eine Querschnittsaufgabe, die eigentlich in allen Bereichen der Politik mitgedacht werden muss. Gute Rahmenbedingungen für Kinder und Familien zu schaffen, das bedeutet weit mehr als Transferleistungen zu erhöhen. Eine vernünftige Familienpolitik steht und fällt beispielsweise mit einer guten Arbeitsmarktpolitik – vor allem für Frauen. Ohne sicheren Arbeitsplatz, soziale Absicherung, also ohne planbare Zukunft für sich selbst, bekommt niemand gerne Kinder und gründet eine Familie. Meine Erfahrung, Hartnäckigkeit und Kreativität würde ich gerne in Berlin für die Kinder und Familien in unserem Land einbringen. Um auf die Notwendigkeit einer guten Familienpolitik aufmerksam zu machen, gibt es das Familienforum in SPD Schleswig-Holstein, dem ich vorsitze. Einmal im Jahr veranstalten wir ein großes Fest im Erlebniswald Trappenkamp, zu dem wir 2009 über 7000 Gäste begrüßen konnten.
Ich bin gelernte Bankkauffrau und leite derzeit die Debitorenbuchhaltung eines großen Logistikunternehmens. Meine berufliche Qualifikation kann ich im Bereich Finanzen einbringen, um gerade in diesen Zeiten dafür Sorge zu tragen, dass die knappen Mittel für mehr Fortschritt und Gerechtigkeit eingesetzt werden. Ein handlungsfähiger Staat wie wir Sozialdemokraten ihn wollen, setzt auch in der Finanzpolitik Prioritäten. Er kümmert sich darum, dass alle Zugang zu wichtigen Gütern wie z.B. Bildung haben, dass niemand zurückgelassen wird, dass Chancen gerecht verteilt werden und Lasten wieder stärker von den starken Schultern getragen werden.
Ein „Herzensthema“ ist mir außerdem die Energiepolitik. Atomkraftwerke sollten in niemandes Nachbarschaft stehen. Gerade bei Krümmel in unserer Nachbarschaft zeigt sich, dass diese Technologie nicht völlig beherrschbar und ein Risiko für uns alle ist. Und wer sich einmal die Zustände im Atommülllager Asse angesehen hat, kann nur zu dem Schluss kommen: Weiterer Atommüll darf nicht produziert werden.
Meine Bitte an Sie: Seien Sie kritisch! Interessieren Sie sich. Am 27. September steht viel auf dem Spiel.

Gesa Tralau, Ihre SPD-Kandidatin für den Bundestag

Wo steht die SPD?

von Eckhard Graf

Eckhard Graf

Eckhard Graf

Wo steht die SPD im Sommer 2009. Eine Frage, die viele Menschen in unserem Land interessiert. Gerade jetzt, da zwei wichtige Wahlen anstehen, die für die Zukunft einmal mehr wichtige Weichenstellungen nach sich ziehen werden. Wo die SPD steht, hat in eindrucksvoller Weise Frank-Walter Steinmeier mit seinem Deutschlandplan unterstrichen.

Es geht um Arbeit für alle, kostenfreier Zugang zu allen Bildungsinstitutionen sowie um die Bewahrung unserer Umwelt.
Mit Frank-Walter Steinmeier in Berlin und Ralf Stegner in Kiel haben wir zwei tatkräftige und zielorientierte Garanten, die sich mit ihren kompetenten Mannschaften für eine solidarische Zukunft in Bund und Land einsetzen.
Dabei geht es im Kern darum, neue Arbeitsplätze in den Branchen mit den großen Zukunftsmärkten zu schaffen. Durch politische Weichenstellungen sind die Märkte der erneuerbaren Energien weiter zu erschließen. Wir benötigen einen zügigen Ausstieg aus der Atomwirtschaft und ein fortgesetztes Engagement in Technologien der nachhaltigen und umweltverträglichen Energiewirtschaft. Weitere Potentiale liegen in der Erschließung der Märkte für alternative Mobilitätssysteme.
Weitere nachhaltige Arbeitsplätze werden in den Bereichen entstehen, in denen Menschen für Menschen arbeiten. Die SPD wird sich für Strukturen im Bereich der Krankenversorgung und Altenpflege einsetzen, mit denen die hilfsbedürftigen Menschen wieder im Mittelpunkt des Interesses stehen.
Auch im Bildungsbereich, der für alle Menschen einkunftsunabhängig zugänglich sein soll, und bei der Betreuung unserer Kinder sind Strukturen zu schaffen, die zu Chancengleichheit in der Gesellschaft führen und gleichzeitig geeignet sind, neue zukunftssichere Arbeitsplätze zu schaffen.
Es geht regelmäßig darum den Boden so zu bestellen, dass es gelingt Arbeit dort zu schaffen, wo Kreativität und Know-how gefragt sind.
Anderen Parteien, die über Steuersenkungen vor allem für die Stärkeren in der Gesellschaft und über den Abbau von Arbeitnehmerrechten nachdenken, stellt die SPD ein konkretes Konzept entgegen, dass die Schaffung neuer Arbeit in den Mittelpunkt aller politischen Anstrengungen stellt. In der Wirtschafts- und Finanzkrise brauchen wir mutige Ansätze und ambitionierte Zielvorgaben – und Führungskräfte wie Frank-Walter Steinmeier und Ralf Stegner, die die Kraft haben, diese Ziele zu erreichen.

Die Posten sind bereits verteilt !

Klaus Greiner

Klaus Greiner

Klaus Greiner

Wer in diesen Tagen aufmerksam die Presselandschaft durchforstet, stellt fest, das zwischen den Parteien CDU und FDP die zu erwartenden neuen Posten, im Bund aber auch im Land Schleswig – Holstein bereits verteilt sind. Im zu erwartenden Bundeskabinett, bestehend natürlich aus den genannten Parteien, werden bereits die Namen der neuen Bundesminister gehandelt. Solch ein Handel weckt natürlich auch Begehrlichkeiten, und so ist es zu einem Streit zwischen der CSU und der FDP gekommen, wer die fähigsten Personen besitzt.

Bei einem Besuch des Kieler Landtages vor einigen Wochen wurden uns von der Führerin durchs Haus auch die Plätze der Abgeordneten erläutert. Bei einem Platz mit dem Zusatz, dieses sei der Platz des wichtigsten Mannes im Haus, und ob wir denn wüssten wer das sei. Die Antwort war einhellig „ Wolfgang Kubicki“. Verwunderung hat dagegen ein kürzlich in den LN veröffentlichtes Interview des FDP Spitzenkandidaten für Schleswig – Holstein Wolfgang Kubicki ausgelöst. Auf die Frage ob er denn dem neuen Landeskabinett angehören wolle, antwortete er mit nein, er wolle lieber das bleiben was er ist, Fraktionschef der Landtagsfraktion. Ach wir armen Wähler, wissen wir doch jetzt schon, das uns der geballte Sachverstand des Wolfgang Kubicki als Minister in Kiel und als großer Zampano der Politik auch weiterhin verborgen bleiben wird. Aber er wird dann ja weiterhin das machen können was er am besten kann, stänkern im Hintergrund, ohne Verantwortung als Minister zu übernehmen. Also genau das, was er dem SPD Chef immer vorwirft. Mit dem einen Unterschied der hat und will auch wieder Verantwortung übernehmen.