Archiv für den Monat: März 2012

Aktion „Sauberes Groß Grönau“

von Eckhard Graf

Am 31.03.2012 hat eine Abordnung des SPD-Ortsvereins an der Aktion „Sauberes Groß Grönau“ teilgenommen.

Diese Veranstaltung, die traditionell vom CDU-Ortsverband Groß Grönau organisiert wird, wurde bei erfrischendem Aprilwetter mit Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr durchgeführt. Mit Müllsäcken ausgestattet hat sich unsere Gruppe im Falkenhusener Forst betätigt, um Abfälle aller Art zu sammeln. Es ist immer wieder erstaunlich, was sich so am Rande der Waldwege finden lässt. Vom Taschentuch bis zum Rollladen, von der Schnapsflasche bis zum Autoreifen. Im Vergleich zu den Vorjahren ist die Müllmenge zwar deutlich zurückgegangen – es ist aber immer noch so viel, dass sich der engagierte Einsatz lohnt. Eine Besonderheit ist jedoch bemerkenswert: Es gibt zumindest einen Hundehalter, der regelmäßig den Falkenhusener Forst mit seinem Hund als Auslaufgebiet nutzt und sich bemüht die Hinterlassenschaften seines Lieblings mit Hundekottüten einzusammeln. Doch anstatt die gefüllten Hundekottüten im Hausmüll zu entsorgen, wirft der Hundehalter diese Tüten achtlos in den Wald. Mal ehrlich: Dann kann sich dieser Hundefreund auch den Aufwand des Einsammeln der Hinterlassenschaften sparen. Die Plastiktüten haben noch weniger als der Hundekot etwas im Wald zu suchen.

Nach Abschluss der Müllsammelaktion gab es im Feuerwehrgerätehaus Erbsensuppe und für die Kinder Pommes Frites und Getränke. Eine schöne Veranstaltung, die neben dem guten Zweck viel Raum für anregende Gespräche bietet.

Betreuungsgeld stoppen!

Gabriele Hiller-Ohm, MdB | SPD-Bundestagsfraktion

Im Bundestag wird heute über die von der schwarz-gelben Bundesregierung für 2013 geplante Einführung des Betreuungsgeldes beraten. Die für den Kreis Herzogtum Lauenburg zuständige SPD-Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm bezeichnet das Betreuungsgeld als Fehlanreiz und fordert mehr und bessere Kinderbetreuung.

Hiller-Ohm: „Das Betreuungsgeld, das für den Verzicht auf einen Kita-Platz gezahlt werden soll, ist unsinnig. Mit einem Betreuungsgeld wird es nicht gelingen, Kinder besser zu fördern, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern und die Erwerbstätigkeit von Frauen zu erhöhen. Frauen, insbesondere Alleinerziehende, brauchen ausreichend hochwertige Kinderbetreuungsangebote um ihre Existenz zu sichern. Alle Kinder profitieren von frühkindlicher Bildung. Das Betreuungsgeld setzt falsche Anreize und wird dazu beitragen, dass Frauen länger zuhause bleiben und Kinder nicht die Kita besuchen. Ich kann nicht verstehen, weshalb CDU-Ministerin Schröder trotz großer Kritik selbst aus den eigenen Reihen an diesen absurden Plänen festhält.“

Auch die Anhörung zum Betreuungsgeld im Bundestag bestätigte, dass das geplante Betreuungsgeld sozial-, integrations- und gleichstellungspolitisch verfehlt und zudem verfassungsrechtlich problematisch ist.

Die SPD hat einen Antrag mit dem Titel „Auf die Einführung des Betreuungsgeldes verzichten“ (17/6088) vorgelegt. Sie fordert von der Bundesregierung ein verstärktes Engagement und zusätzliche Bundesmittel, um ein bedarfsdeckendes Angebot an Krippenplätzen auszubauen.

Neues Baugebiet im Alten Dorf von Groß Grönau – Gemeindevertretung beschließt B-Plan Nr. 24

von Eckhard Graf

Die Gemeindevertretung hat am 27.03.2012 den Bebauungsplan Nr. 24 für das Gebiet östlich des Friedhofes, nördlich der Wohnbebauung „Schattiner Weg“, südlich der Straße „Am Vierth“ sowie westlich des Driftweges beschlossen.

Hinter dieser mehr bürokratischen Beschreibung des Standortes verbirgt sich das landschaftlich reizvolle, neu entstehende Baugebiet im Alten Dorf. Dieses Baugebiet wird vorerst die letzte Gebietsentwicklung für Wohnbauflächen in Groß Grönau sein. Die Gemeinde Groß Grönau wird an dieser Stelle 30 Baugrundstücke direkt vermarkten und zu einem fairen Preis (Preis pro qm steht derzeit noch nicht fest) an interessierte Bauwillige abgeben. Das Interesse an den Grundstücken ist bereits jetzt sehr hoch. Sehr viele Menschen haben sich bereits aufgrund der in der Gemeindevertretung erfolgten Vorplanungen für die Wohnbauentwicklung an diesem Standort interessiert und sich in der Verwaltung auf eine Interessenten-Liste setzen lassen. Nach Einschätzung der Gemeindeverwaltung ist das Interesse an diesen Grundstücken so hoch, dass bereits jetzt 20 der 30 Grundstücke so gut wie verkauft seien. Die Gemeindeverwaltung nimmt auch weiterhin Interessenbekundungen entgegen. Die Vermarktung dieser Grundstücke wird dann durch einen Ausschuss der Gemeinde erfolgen. Mit den Erlösen aus den Grundstücksverkäufen werden wieder Spielräume zur Finanzierung kommunaler Aufgaben gewonnen.

Belastung für die Anwohner

Bedingt durch die zu erwartenden Baumaßnahmen für die Erschließungseinrichtungen und der neu entstehenden Wohnhäuser wird es vor allem für die Anwohnerinnen und Anwohner der Straße Am Vierth für den Zeitraum der Baumaßnahmen zu größeren Belastungen kommen. Lärm, Schmutz und Baustellenverkehr sind keine Kleinigkeiten. Alle Beteiligte an dieser Baugebietsentwicklung sind aufgefordert dafür Sorge zu tragen, dass die Belastungen der dort wohnenden Menschen so gering wie möglich ausfallen werden. Die Erfahrungen aus der Entwicklung der jüngsten Baugebiete am Kranichweg und am Reiherweg stimmen zuversichtlich, dass die zu erwartenden Belastungen im Rahmen des Erträglichen bleiben werden. Auch wenn folgendes wenig tröstlich stimmen mag, aber jeder ehemalige Bauherr hat selbst einmal baubedingte Belastungen verursacht und war dankbar für das ihm gewährte Verständnis.

Blockheizkraftwerke für die Waldschule Groß Grönau, die Grönauhalle, das Gemeindehaus und das Sportlerheim

von Eckhard Graf

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Eckhard Graf

Im Zuge des „Energieprojektes GRÖN“ hat der Schulausschuss der Waldschule und die Gemeindevertretung Groß Grönau beschlossen die Waldschule, die Grönauhalle, das Gemeindehaus und das Sportlerheim u.a. durch Blockheizkraftwerke mit Energie zu versorgen.

Blockheizkraftwerke sind kleine Kraftwerke, die elektrische Energie und Wärme für Heizung und Warmwasserbereitung erzeugen können. Diese Kraftwerke werden mit Erdgas betrieben und sind nicht größer als ein Pkw-Motor. Der Vorteil dieser Kraftwerke ist die Möglichkeit über 90 % der eingesetzten Energie (Erdgas) in Elektrizität und Nutzwärme umzuwandeln. Damit werden die versorgten Gebäude in der Regel unabhängig von Stromlieferungen seitens der herkömmlichen Energieversorgungsunternehmen und nutzen gleichzeitig die entstehende Wärme für Heizung und Duschwasser. Vorerst wird es in Groß Grönau zwei Standorte solcher Blockheizkraftwerke geben. Ein Standort befindet sich in der Waldschule. Der zweite Standort befindet sich in der Grönauhalle. Der Standort in der Grönauhalle wird mittels unterirdischer Wärme- und Stromleitungen das Gemeindehaus und das Sportlerheim mitversorgen. Am Standort der Waldschule wird das Blockheizkraftwerk durch die künftige Solaranlage (Photovoltaik) ergänzt. Die Investitionskosten für die neuen Energieversorgungseinrichtungen werden sich voraussichtlich in 7-9 Jahren durch die Energieeinsparungen refinanzieren. Mit diesen Investitionen leistet die Gemeinde Groß Grönau einen wichtigen lokalen Beitrag zur Energiewende und zum Atomausstieg in Deutschland. Nicht unerwähnt soll dabei bleiben, dass auch durch den Einsatz dieser Technik CO2-Emissionen nachhaltig reduziert werden und damit aktiver Klimaschutz betrieben wird. „Global denken und lokal handeln“ müssen nicht nur Worthülsen bleiben.

Feuerwehrgerätehaus der FF Groß Grönau wird modernisiert: Rolltore und Abgasabsauganlage für die Fahrzeughalle

von Eckhard Graf

Freiwillige FeuerwhrDas Feuerwehrgerätehaus ist bei genauer Betrachtung in die Jahre gekommen. Zwar haben die Einsatzfahrzeuge, anders als bei anderen Wehren, noch ausreichend Platz, so sind aber andere dringende Erneuerungs- und Erweiterungsmaßnahmen geboten. In den nächsten Wochen werden die Rolltore ausgetauscht und mit einem elektrischen Antrieb versehen. Gleichzeitig wird eine neue Abgasabsauganlage installiert, die die schädlichen Emissionen der im Gerätehaus laufenden Feuerwehrfahrzeuge aufnimmt und somit die Feuerwehrleute vor der Einwirkung von giftigen Abgasen schützt. Mit diesen Investitionen sind weitere bauliche Schritte erfolgt, die für einen modernen Brandschutz erforderlich sind.

Nächste Schritte müssen in die Richtung gehen, dass die Umkleidesituation für die Feuerwehrleute verbessert wird. Derzeit ist der Umkleidebereich mangels Platz direkt in der Fahrzeughalle angeordnet. Dies ist nicht nur mit Unannehmlichkeiten verbunden, sondern auch gefährlich. So kann derzeit niemand ausschließen, dass u.a. durch ungewollte Fahrzeugbewegungen sich umkleidende Feuerwehrleute gefährdet werden. Derzeit wird das Gefährdungspotential durch organisatorische Maßnahmen abgefedert. Eine bauliche Veränderung kann hier nachhaltig für Abhilfe sorgen. Die Gemeinde Groß Grönau, die für den Brandschutz verantwortlich ist, bleibt aufgefordert über die Arbeitssituation unserer ehrenamtlich tätigen Feuerwehrleute zu wachen und diese ggf.. zu verbessern.

Sporthalle der Waldschule Groß Grönau – Baubeginn noch in den Osterferien

Eckhard Graf

Schule Groß Grönau eich_mittel_swHervorragende Nachrichten wurden den Mitgliedern des Schulausschusses der Waldschule Groß Grönau am 13.03.2012 übermittelt. Die Planungsarbeiten der mit dem Neubauprojekt betrauten Experten sind soweit fortgeschritten, dass mit den ersten Arbeiten zum Wiederaufbau der Sporthalle der Waldschule bereits im April begonnen werden kann.

Nachdem die alte Halle am 29.03.2011 durch einen Großbrand komplett den Flammen zum Opfer gefallen ist, wird der Wiederaufbau mit Hilfe der Erträge aus der Gebäudeversicherung noch in diesem Jahr gelingen. Dabei wird die neu entstehende Halle nicht mit der alten, die im Jahre 1963 errichtet wurde, zu vergleichen sein. Bau, Gebäudebetriebstechnik und Ausstattung werden den modernsten Anforderungen der Technik gerecht. Optimale Sportbedingungen bei deutlich reduzierten Energieaufwendungen für den Schul- und Vereinsbetrieb unterstreichen die Richtigkeit des engagierten und konsequenten Einsatzes u.a. des Sportvereins und der Elternvertretung der Waldschule für einen Wiederaufbau einer vollwertigen Sporthalle. Auch wir sind sehr Glücklich über die sich am Horizont abzeichnenden Lösung.

Mit der Fertigstellung der Sporthalle wird die zweite Stufe der Sanierung unserer Schule erreicht. Dabei stehen noch weitere dringend erforderliche Investitionen an, um ebenfalls die Klassentrakte und den Verwaltungstrakt zu modernisieren. Vor dem Hintergrund der zu erwartenden Investitionskosten von bis zu 4 Mio. Euro werden sich die Gemeindevertretungen der die Waldschule tragenden Gemeinden Groß Sarau und Groß Grönau Ende April zu einem gemeinsamen Gedankenaustausch versammeln und über die verschiedenen Sanierungs- und Ausbauvarianten intensiv beraten. Da sich auch unsere Waldschule dem Bildungs-Wettbewerb mit anderen Grundschulen stellen muss, bleibt auch weiter unser Ziel, Rahmenbedingungen für einen attraktiven und innovativen Schulbetrieb zu schaffen und zu sichern.