Archiv für den Monat: Mai 2013

Wahlergebnis Gemeindewahl vom 26. Mai 2013

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Das Ergebnis der Kommunalwahl 2013 für Groß Grönau liegt vor und kann hier runtergeladen werden: Download. Mit großer Freude haben wir Sozialdemokraten den Wunsch der Bürgerinnen und Bürgern entgegengenommen, die erfolgreiche Politik der Gemeindevertretung fortzusetzen.

Das Ergebnis ist bei aller gehegter Zuversicht auch für uns überraschend und beeindruckend. Während die Zugewinne im Wahlbezirk 3 – „neues Dorf“ verhaltend gewesen sind, wurden im Wahlbezirk 2 – „mittleres Dorf“ durch Christian Kniesel und Eckhard Graf zwei von drei Direktmandate für die Gemeindevertretung errungen. Geradezu erdrutschartig ist der Erfolg im Wahlbezirk 1 „altes Dorf“ zu bezeichnen. Kirsten Brock, Jörg Bechtel und Oliver Reisberger haben alle Direktmandate im historischen Ortskern gewonnen.

Insgesamt ziehen in die neu gewählte Gemeindevertretung 8 Frauen und Männer der SPD ein. Neben den direkt Gewählten freuen wir uns darüber, dass Birte und Ralf Johannesson sowie, Karin Moßner, unser Team vervollständigen werden.

Mit diesem Ergebnis wurde die absolute Mehrheit der CDU in Groß Grönau beendet. Zwar erhielt die CDU die meisten Stimmen der Wählerinnen und Wähler, am Ende reichen diese aber nicht aus, um aus eigener Kraft die Weichen für die Zukunft unserer Gemeinde zu stellen. Unsere Mitbewerber der FDP haben einen Sitz in der neuen Gemeindevertretung erreicht.

Die Sitzverteilung stellt sich nunmehr wie folgt dar:

SPD bisher 6 Sitze nunmehr 8 Sitze

CDU bisher 9 Sitze nunmehr 8 Sitze

FDP bisher 2 Sitze nunmehr 1 Sitz

Die Menschen in Groß Grönau müssen nicht befürchten, dass durch die neue Zusammensetzung der Gemeindevertretung unruhige Zeiten beginnen werden. Ich bin sehr zuversichtig, dass die Gemeindevertretung in ihrer Gesamtheit den erfolgreichen Weg der Vergangenheit fortführen wird. Uns als Sozialdemokraten bleibt es wichtig, mit allen gesellschaftlichen Gruppen – auch mit unseren politischen Mitbewerbern von der CDU und FDP – konstruktiv und auf Augenhöhe zum Wohle aller Menschen in Groß Grönau zu arbeiten.

Für das von Ihnen uns gewährte Vertrauen bedanke ich mich im Namen der SPD-Fraktion unserer Gemeindevertretung.

Ihr
Eckhard Graf

Linie 4

Im August 2012 beauftragte die Gemeindevertretung auf Antrag der SPD-Fraktion, den Bürgermeister sich für die Einrichtung einer weiteren Busverbindung in den Morgenstunden zwischen 7:00 Uhr und 7:30 Uhr von Groß Grönau nach Lübeck einzusetzen. Nach dem Ende der Herbstferien wurde diese weitere Busverbindung aufgenommen. Diese war zwingend notwendig; die Fahrt mit dem zusätzlichen Bus ein Erlebnis. Hierzu der Erfahrungsbericht einer Busnutzerin aus den letzten Wintertagen:

Um 07.20 Uhr wollte ich ab der Haltestelle Berliner Straße mit dem Bus der Linie 4 Richtung Lübeck fahren. Eine erlebnisreiche Fahrt zeichnete sich ab.

Der Bus war sehr voll, jedoch war in der Mitte noch Platz, also stieg ich vorne ein und blieb stehen. Der Busfahrer ermahnte mit weiter durchzugehen.

„Geht doch nicht“, antwortete ich. „In der Mitte ist noch Platz, einfach weiterschieben“, wies er mich an.

Dann hörte ich die Durchsage im Bus. „Bitte weiter durchgehen.“

Nun schaffte ich es endlich 2 Meter weiter, berührte dabei noch den Fuß einer neben mir stehenden Dame meines Alters.

Die besagte Dame drehte sich um und fragte ein Schülerin, ob sie sich neben ihr auf dem freien mit einer Schultasche belegten Sitzplatz setzen dürfe. Die Frau nickte mir freundlich zu und ich bestätigte laut.“ Richtig, eine Schultasche benötigt doch keinen Platz.“

Nun war der Bus doch sehr voll, einige Personen stiegen nach mir noch ein und dann sah ich außer beschlagenen Scheiben nichts mehr.

An den Anzeigen im Bus konnte ich erkennen, dass wir ohne Halt durchfuhren bis zum Fahlenkampsweg. Dort stiegen 2 Jungen hinten ein.

Nun drängelte ich mich langsam weiter, denn es waren nur Kinder im Bus, die vermutlich in die Innenstadt mussten.

An der Haltestelle Wasserkunst drängelte ich weiter dem Ausgang zu. An der Haltestelle Stresemannstraße bin ich ausgestiegen.

Die beiden Jungen, die im Fahlenkampsweg hinten eingestiegen waren fragte ich beim Aussteigen, ob sie ihre Buskarten nicht dem Busfahrer vorzeigen müssen. Ich erhielt die

Auskunft, dass der Bus voll sei und eine Fahrkartenkontrolle nicht erfolge. Laut sagte ich zu mir: „Das mache ich dann in Zukunft auch so.“

Fazit:

Dieses Erlebnis haben die Schülerinnen und Schüler fast jeden Tag sowohl auf dem Hinweg nach Lübeck als auch mittags auf dem Heimweg. Noch erwähnt werden muss, dass nicht nur die zusätzlich eingerichtete Busverbindung stark angenommen wird, sondern auch die anderen Busse gut genutzt werden. Mit dem zusätzlichen Bus haben wir unseren pendelnden Schülerinnen und Schülern ein bestens angenommenes Angebot unterbreitet, also eine weise Entscheidung in der Gemeindevertretung getroffen.